DDR 1962, R: Günter Stahnke mit Fred Düren, Helga Göring, Hans Hardt-Hardtloff, 37 Min

Weihnachten - ein Fest der Nächstenliebe, der Irritation, der Einsamkeit? Ein Berliner Taxifahrer im Zwiespalt zwischen Pflichterfüllung und Gewissen. Er hilft einem Mädchen, das kurz vor der Entbindung steht und bringt es ins Krankenhaus, nimmt aber keine Bezahlung an. Den ganzen Tag versucht er, den jugendlichen Vater zu erreichen, obwohl er sich auch nach einem ruhigen Feierabend sehnt.
Eine moderne Weihnachtsgeschichte und zugleich Psychogramm gesellschaftlicher Befindlichkeiten Anfang der 1960er Jahre.
„Monolog für einen Taxifahrer“ sollte am 23.12.1962 im DDR Fernsehen ausgestrahlt werden, wurde jedoch verboten. Erst 1990 konnte der Film auf der Berlinale gezeigt werden und erhielt den FIPRESCI-Preis.

Berliner Drehorte: Alexanderplatz, Frankfurter Tor, Wasserturm Prenzlauer Berg, Warschauer Straße, Gertraudenbrücke, Friedrichstraße mit dem Tränenpalast, Auguststraße, Tucholskystraße, Kleine Auguststraße, Treskowbrücke und St. Hedwig-Krankenhaus.

„eine Studie über soziale Entfremdung, mit einem leisen, zweifelnden inneren Monolog und extremen Blickwinkeln.“ (Filmdienst, 2018)

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