"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Stummfilm um Mitternacht

Seit dem 8. März 2014 lockt das Babylon jeden Samstag die Berliner Nachtschwärmer zum „Stummfilm um Mitternacht“.

Dann heißt es „NULL Uhr – NULL Euro“ – und der Eintritt ist frei.

Live an der Kinoorgel: Anna Vavilkina, die Babylon Organistin, die den Soundtrack live zu den Nacht-Filmen zur Geisterstunde spielt. Eine Reihe über Großstadt-Feeling, Frivoles und Gruseliges.

Achtung: Kein Einlass garantiert bei verspätetem Kommen!

Das Babylon eröffnete am 11. April 1929 als Stummfilmkino und verfügt über die einzige in Deutschland am originalen Standort erhaltene Kinoorgel. Die Tradition der Kinopaläste – bis heute lebendig in London und Los Angeles – gibt es auch in Berlin und nur im Babylon. Anna Vavilkina spielt außer zu Stummfilmen auch nahezu täglich vor den Filmvorführungen und Live-Veranstaltungen. Das ist einmalig in der deutschen Kinoszene.

 

ENGLISH

A silent film series for night owls!  EVERY SATURDAY

Admission is free, according to the motto ZERO o´clock - zero euro.

Live at the cinema organ, the Babylon organist Anna Vavilkina accompanies the silent films at the witching hour!

Null Uhr - Null Euro: Michael, D 1924, R: Carl Theodor Dreyer mit Walter Slezak, Benjamin Christensen, Nora Gregor, Alexander Murski, 90 Min.

Live begleitet an der Babylon Orgel

»Jetzt kann ich ruhig sterben, denn ich habe eine große Liebe gesehen,« stellte der Regisseur C. Th. Dreyer seinem Film MICHAEL, einem der großen Kunstwerke aus der Stummfilmzeit, als Motto voran. Während eines Aufenthalts in Prag begegnet der Maler Claude Zoret dem jungen Eugène Michael. Von dem Knaben angetan, nimmt Zoret ihn zu sich nach Paris, wo Michael ihm Adoptivsohn und Muse wird. Doch eines Tages taucht die Fürstin Zanikow im Atelier des Meisters auf und bricht »mit ihren Augen« die innige Beziehung zwischen den beiden Männern. Michael verlässt seinen Gönner um ihretwillen. Zerstört und völlig zurückgezogen malt Zoret sein letztes Bild: Den Hiob. Ganz Paris verneigt sich noch einmal vor dem Genie, bevor es gebrochen und verlassen das Zeitliche segnet. »Ich sehne mich daran zu glauben, dass es eine Ewigkeit gibt«, haucht die Fürstin ihrem Geliebten Michael mit Todessehnsucht ins Ohr. Der Film ist eine dieser Ewigkeiten im Filmschaffen. (Barbara Eichinger) (https://www.stummfilm.at/Michael.html)

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