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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Soy Cuba: Los oceanos son los verdaderos continentes, Cuba/Italien 2023, R: Tommaso Santambrogio, mit Alexander Diego, Edith Ibarra, Frank Ernesto Lam, OmeU, 119 Min

+ 2 € für Solar

Ein Film über Trennungen und gleichzeitig ein Liebesgedicht an Cuba. Milagros schlägt sich durch, indem sie Erdnusstütchen auf der Straße verkauft und in alten Briefen liest, die ihr Mann ihr aus dem Angolakrieg geschickt hatte. Täglich geht sie noch zum Bahnhof und erwartet, dass er vielleicht aus irgendeinem Zug steigt. Die Puppenspielerin Edith wartet auf die Einladung aus Europa, während ihr Partner Alex zurückbleiben wird. Frank und Alain sind beste Schulfreunde und träumen davon, Baseballstars in den USA zu werden, der eine von beiden wird tatsächlich bald ausreisen. Die Bildsprache des in statischen Einstellungen in Schwarz/Weiß gefilmten Werks zeichnet das Werk aus. „Manche Bilder zwingen den Betrachter wie ein Gemälde im Museum in seinen Bann (...) Der Film zeigt die Insel so, wie sie selten gefilmt worden ist“(„Micropsiacine.com“). Auch wenn es um Themen wie Migration und Trennung geht, ist Los Oceanos... so gefilmt, dass man „eher dorthin möchte als von dort abhauen zu wollen. Das Land ist ein magischer Ort, (...) der gleichzeitig extrem traurig und extrem schön sein kann“(„The Hollywood Reporter“). Der Film hatte seine internationale Premiere auf dem Festival in Venedig.

Über den Regisseur: Tommaso Santambrogio, (*Italien 1992), Filmemacher und Schriftsteller, lebte und studierte in Mailand, Rom, Paris und Havanna. Zusammenarbeit mit renommierten Regisseuren wie Werner Herzog und Lav Díaz. Seine Kurzfilme wurden in Venedig und auf anderen wichtigen Festivals weltweit präsentiert. Die kubanisch-italienische Koproduktion Los Oceanos son los verdaderos continentes ist sein erster Langspielfilm und hatte seine Premiere auf dem Festival in Venedig, wo er im Wettbewerb lief. Auf dem Festival in Havanna sorgte der Film aufgrund seiner Bildsprache für Aufmerksamkeit. 

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