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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Soy Cuba: Vestido de Novia, Cuba 2014, R: Marilyn Solaya, mit Laura de la Uz, Luis Alberto García, Jorge Perugorría, Isabel Santos, 104 Min, OmeU

+ 2 € für Solar

Im Havanna der 90er Jahre sind die beiden Protagonisten - er Bauleiter und sie Krankenschwester - glücklich ineinander verliebt. Doch eine Begebenheit aus der Vergangenheit holt sie ein und stellt ihre Gefühle füreinander wie auch ihre Werte und Prinzipien auf die Probe. Der erste Spielfilm von Marilyn Solaya war einer der erfolgreichsten Filme des Internationalen Festivals des Neuen Lateinamerikanischen Films 2014 in Havanna und gewann dort den Publikumspreis.

Beide Protagonisten werden zum Opfer der Vorurteile ihrer Umgebung. Er hält dem gesellschaftlichen Druck nicht lange stand und kann nicht länger mit einer Partnerin zusammenleben, die früher ein Mann war. Sie macht wiederum die Erfahrung, sich zwar aus dem falschen Körper befreit zu haben, aber nicht aus dem sozialen Körper, in dem der Machismo immer noch lebt.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, beginnt unspektakulär und gewinnt langsam, aber sicher an Intensität und Spannung.

Vestido de novia steht in der Nachfolge des international erfolgreichsten kubanischen Films Erdbeer und Schokolade von T.G. Alea, in welchem die Regisseurin von Vestido de Novia eine Rolle hatte. Wie seinerzeit Erdbeer und Schokolade geht auch Solayas Film über sein Hauptthema weit hinaus und erzählt von der Gesellschaft als solcher, von Toleranz und Intoleranz, von Macht und Ohnmacht, was seine Publikumswirksamkeit ausmacht.

Trailer:

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