85 Jahre deutscher Überfall! Die Kraniche ziehen [Letjat schurawli] [DF], UdSSR 1957, Regie: Michail Kalatosow, mit Tatjana Samojlova, Aleksey Batalo, 97 Min
Im Anschluss Pelmeni und Vodka
1941. Frühsommer in Moskau. Boris und Veronika sind verliebt und glücklich. Bis in den frühen Morgen durchstreifen sie die Stadt, sie scherzen und sie necken sich, und über ihnen ziehen die Kraniche.
Dann überfallen die Deutschen die Sowjetunion, und alles ändert sich. Boris geht als Freiwilliger an die Front, ein Abschied bleibt den Liebenden nicht.
Als Veronika bei einem Luftangriff ihre Eltern verliert, nimmt Boris Familie sie bei sich auf.
Einsam und ohne Lebensmut, wird sie der Obhut von Boris Cousin Mark anvertraut. Doch Mark erweist sich als Schuft und rücksichtsloser Egoist, der sich vor der Front drückt. Veronika wartet auf Boris...
Goldene Palme in Cannes.
Der Film beeindruckt mit expressionistischen, zuweilen surrealistischen Bildern einer entfesselt wirkenden Kamera. Ein Film, der das Leid der Menschen nach dem deutschen Überfall nahe bringt. Kein Zuschauer kann sich dem entziehen. Diese schuldvolle Erfahrung in unserer Geschichte dürfen wir nicht leichtfertig verspielen.
Trailer: