Die Stimme von Hind Rajab — Kinofilm und Podiumsdiskussion, Tunesien, Frankreich, 2026, R: Kaouther Ben Hania mit Saja Kilani, Motaz Malhees, Clara Khoury, 90 Min
Eine Veranstaltung von Die Linke Berlin
Am 3. Juli 2026 um 19.30 Uhr in Kinosaal 1
Mit Eröffnung durch Kerstin Wolter (Vorsitzende Die Linke Berlin), anschließend an die Filmvorstellung Podiumsdiskussion mit Kristin Helberg (Journalistin), Thorsten Schroer (CADUS) und Ahmed Abed (Bürgermeisterkandidat Die Linke Neukölln), moderiert von Martha Kleedörfer (Die Linke Berlin)
Eintritt: 5 Euro p.P.
Die Linke Berlin lädt ein zur Kinovorstellung des Films „Die Stimme von Hind Rajab“ mit anschließender Podiumsdiskussion am Freitag, den 3. Juli 2026 um 19:30 im Kino Babylon. Der Film zeigt das sechsjährige Mädchen Hind Rajab, das am 29. Januar 2024 in Gaza von israelischen Soldaten beschossen wird und einen Notruf an den Palästinensischen Roten Halbmond absetzt. Siebzig Minuten lang telefoniert das Mädchen mit den Rettungskräften, die alles daran setzen, sie zu retten. Der Film kombiniert gespielte Szenen mit den originalen Tonaufnahmen des Notrufs.
Dabei ist Hind Rajab eines von mindestens 64.000 Kindern, das im Laufe des Genozids in Gaza durch die israelische Armee ermordet oder schwer verletzt wird. Die deutsche Bundesregierung liefert die Waffen für diese Kriegsverbrechen. Gemeinsam mit der Journalistin Kristin Helberg, dem Einsatzleiter der Hilfsorganisation CADUS Thorsten Schroer und dem Neuköllner Bürgermeisterkandidaten der Linken Ahmed Abed sprechen wir über die humanitäre Situation in Gaza, die Missachtung des Völkerrechts durch die israelische und die deutsche Regierung und die Repression, die die palästinasolidarische Bewegung in Deutschland erfährt.
Trailer: