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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Soy Cuba: Club de Jazz, Cuba 2018, R: Esteban Insausti, mit Mariana Alomm Lola Amores, Pedro Pablo, Bernal, 90 Min, OmeU

+ 2 € für Solar

Drei Episoden mit drei Musikern aus verschiedenen Epochen - 50er Jahre, 80er Jahre und die Jahrtausendwende - die alle mit einem Jazz Club zu tun haben, der nun kurz vor seinem Abriss steht. Der Jazz stellt die Hintergrundfolie des Films dar, aber es ist kein Musikfilm, sondern ein Drama über die Schattenseite der Welt der Kreativität, über Neid, Eifersucht, Rassismus, Hoffnungen und Frustrationen durch verweigerte Anerkennung und über die Probleme, die mancher mit dem Talent seiner Mitmenschen hat. In der ersten Geschichte geht es um ein hochtalentiertes Kind, das das Zeug hat, den wichtigsten Musikwettbewerb des Landes zu gewinnen, aber in der Konkurrenz zu einem anderen Kind aus betuchtem Hause steht; die zweite erzählt von einem berühmten aber drogengefährdeten Kontrabassisten, der sich eines böswilligen Kritikers erwehren muss. Die letzte Geschichte handelt von einem jungen Pianisten, der sich in seinem kleinen Ort damit konfrontiert sieht, dass ein anderer ihm die Karriere zerstören will...

Das durch seine Schwarz Weiß Ästhetik herausragende Werk wurde 2019 im Ischia Film Festival (Italien) als bester Film ausgezeichnet. Der Soundtrack ist eine Hommage an drei Größen der Jazzgeschichte: Charlie Parker, Jaco Pastorius und an den Kubaner Emiliano Salvador, 1992 verstorbener Pianist und Schwiegervater des Regisseurs.