"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Dokumentarfilm DRA WALTER FELSENSTEIN. Welche Kunst ist gültig, die nicht wahr ist?

DDR 1971, Regie: Gitta Nickel, Produktion: DEFA-Studio für Kurzfilme Arbeitsgruppe Effekt, Deutsches Rundfunkarchiv (DRA), 60 min

Ein Versuch, das schöpferische Arbeitsprinzip des genialen Opernregisseurs filmisch darzustellen. Das erste große Filmporträt über den einzigartigen Intendanten und Regisseur gibt Einblick in das schöpferische Arbeitsprinzip Walter Felsensteins und sein Musiktheater. Foto: Dagmar Mammitzsch

Felsenstein im Babylon: DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN, Leoš Janácek: Das schlaue Füchslein Oper in drei Akten, deutsche Übersetzung Walter Felsenstein, Adaption von Max Brod Inszenierung von Walter Felsenstein Land/Jahr: Deutschland 1965 s/w, Studioaufzeichnung DFF, restaurierte Fassung 2008, Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke Darsteller: Irmgard Arnold, Rudolf Asmus, Werner Enders, Manfred Hopp u.a.; Ensemble und Orchester Komische Oper Berlin unter Leitung von Václav Neumann Länge: 103 Min.

Art des Materials: Digi Beta/DVD Sprache: deutsch „Das Füchslein ist ein Werk, in das ich mich auf seltsame Art verliebt habe.“, sagte Felsenstein und schuf eine Fabel mit einem ganz unverkennbaren Charakter. Das schlaue Füchslein stammt vom tschechischen Komponisten Leoš Janácek und basiert auf der Novelle von Rudolf Tesnohlídek. Felsensteins Inszenierung soll die philosophische Tiefe und poetische Dichte des Stücks durch eine dramaturgisch klar gegliederte Handlung verdeutlichen. Die charakterlichen Parallelen zwischen Mensch und Tier werden aus diesem Grund mit ein und der selben Person dargestellt. Die Oper blieb in Deutschland zunächst erfolglos. Erst die neue Inszenierung von Felsenstein brachte mit insgesamt 218 Vorstellungen den gewünschten Erfolg. Die Premiere von Das schlaue Füchslein war am 30. Mai 1956.

Die vorliegende Aufzeichnung fand 1965 im Studio Adlershof während der Umbauten der Komischen Oper statt. Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpflichtet.

**PRODUZIERT IM STUDIO ADLERSHOF 1965** Oper in 3 Akten – deutsche Übersetzung von WALTER FELSENSTEIN und HORST SEEGER, basierend auf der Textfassung von MAX BROD Uraufführung: 6. November 1924 in Brünn **Die Tiere** Das Füchslein IRMGARD ARNOLD Der Fuchs MANFRED HOPP Der Dachs JOSEF BURGWINKEL Der Hund WERNER ENDERS Die Menschen Der Förster RUDOLF ASMUS Die Frau Försterin RUTH SCHOB-LIPKA Der Schulmeister WERNER ENDERS Der Pfarrer JOSEF BURGWINKEL ORCHESTER UND CHOR DER KOMISCHEN OPER BERLIN Musikalische Leitung VÁCLAV NEUMANN Inszenierung WALTER FELSENSTEIN Bühnenbild RUDOLF HEINRICH, HERBERT MICHEL Kostüme RUDOLF HEINRICH GUNDOLF FOIZIK

Filmausschnitten:
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN | Leos Janácek | Studio Adlershof: Walter Felsenstein | ARTHAUS MUSIK

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