"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Oper in drei Akten, deutsche Übersetzung Walter Felsenstein, Adaption von Max Brod Inszenierung von Walter Felsenstein

Land/Jahr: Deutschland 1965 s/w, Studioaufzeichnung DFF, restaurierte Fassung 2008,

Regie: Walter Felsenstein, Georg Mielke Darsteller: Irmgard Arnold, Rudolf Asmus, Werner Enders, Manfred Hopp u.a.; Ensemble und Orchester Komische Oper Berlin unter Leitung von Václav Neumann Länge: 103 Min. Art des Materials: Digi Beta/DVD Sprache: deutsch „Das Füchslein ist ein Werk, in das ich mich auf seltsame Art verliebt habe.“, sagte Felsenstein und schuf eine Fabel mit einem ganz unverkennbaren Charakter.

Das schlaue Füchslein stammt vom tschechischen Komponisten Leoš Janácek und basiert auf der Novelle von Rudolf Tesnohlídek. Felsensteins Inszenierung verdeutlicht die philosophische Tiefe und poetische Dichte des Stücks durch eine dramaturgisch klar gegliederte Handlung. Die charakterlichen Parallelen zwischen Mensch und Tier kommen in diesem poesievollen Werk Leoš Janáceks voll zur Geltung. Die Oper blieb in Deutschland zunächst erfolglos. Erst die neue Bearbeitung und Inszenierung von Felsenstein brachte mit insgesamt 218 Vorstellungen einen bahnbrechenden Erfolg. Die Premiere von „Das schlaue Füchslein“ war am 30. Mai 1956.

Die vorliegende Aufzeichnung fand 1965 im Studio Adlershof während der Umbauten der Komischen Oper statt. „Das schlaue Füchslein“ gilt als das eigentliche Vermächtnis Walter Felsensteins an der Komischen Oper. Walter Felsenstein (1901 – 1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens. Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verp?ichtet.

Das schlaue Füchslein, Oper in 3 Akten von Leoš Janácek – deutsche Übersetzung von WALTER FELSENSTEIN und HORST SEEGER, basierend auf der Textfassung von MAX BROD. Uraufführung: 6. November 1924 in Brünn Filmproduktion in der Inszenierung von Walter Felsenstein. Produziert im Studio Adlershof 1965

Filmausschnitt:
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN | Leos Janácek | Studio Adlershof: Walter Felsenstein | ARTHAUS MUSIK

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