"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

D 1931, R: Georg Wilhelm Pabst mit Rudolf Forster, Carola Neher, Reinhold Schünzel, 112 Min

"Wassersuppe" statt Sozialkritik?

Berlin, 19. Februar 1931. Die Leinwand schwarz, zwei Gongschläge, dann erklingt die eindringliche Stimme des Schauspielers Fritz Rasp. Er singt die ersten Zeilen der düsteren Ballade "Wovon lebt der Mensch?" und der Filmtitel erscheint: "Die Dreigroschenoper".

"Eine Verschandelung", "ein trauriges Machwerk": Mit dem, was das Premierenpublikum an diesem Abend im Berliner Großkino "Atrium" zu sehen bekommt, will Bertolt Brecht nichts zu tun haben. Der Dichter wollte Sozialkritik, die Produzenten des Films einen Kassenschlager. Regisseur Georg Wilhelm Pabst hat eine romantisch-abenteuerliche Gangstergeschichte abgeliefert. Die Zeitung der Kommunistischen Partei schreibt, die: "verpabstete Dreigroschenoper" sei "nur Wassersuppe."
(https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/was-heute-geschah-urauffuehrung-dreigroschenoper-film-100.html)

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