"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

D 2019, R: Tom Fröhlich / Am 06.05. in Anwesenheit des Regisseurs, Q&A

Ein Knall. Stille. Sirenen. Fensterscheiben wackeln, doch die Nadel sticht weiter Tinte unter die Haut. Ink of Yam erzählt Geschichten aus einem der ältesten Tattoo-Studios in Jerusalem.

Poko und Daniel, zwei russischstämmige Tätowierer, führen eines von Jerusalems ältesten Tattoo-Studio. Hierher kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen uns lassen sich tätowieren.  Während Motive auf der Haut entstehen wie die Jungfrau Maria, ein Küchenmesser oder der Davidstern erzählen verschiedene Kunden über ihr Leben: Der atheistische Koch, der auch am Sabbat nicht koscher kocht, und sein christlich-arabischer Kollege aus Bethlehem, der hinaus will in die Küchen der Welt, der philosophierende Reiseleiter aus orthodoxem Haus und der fromme Fotograf mit theologischer Bildung. Sie reden über Gott und Welt, Buddhismus und Aberglaube, Terror und Militärdienst. In diesem Traditionsbetrieb abseits der Tradition kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Jeder ist willkommen, gleichgültig welcher Herkunft oder Religion.

Unter Schmerzen auf dem Tätowierstuhl durchleben Juden, Christen, Moslems und Atheisten eine Katharsis, öffnen ihre Herzen und erzählen aus ihrem Leben in Jerusalem, von Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. Das kleine Tätowierstudio von Poko und Daniel wird zum verbindenden Ort für Menschen, die sich sonst in dieser grossen, alten und konfliktreichen Stadt feindlich gegenüberstehen. 

Trailer:

INK OF YAM - AB 9. MAI IM KINO from JIP Film und Verleih on Vimeo.


 

 

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