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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Rote Streifen - Kurzfilme gegen Krieg und Aufrüstung, anschließend Q&A mit den Filmemachern

Eintritt: 7 € | Ermäßigt 4 € (NUR an der Kinokasse)

Neun linke Kurzfilme junger Filmemacher*innen setzen sich mit Krieg, Widerstand und gesellschaftlichen Konflikten auseinander.

Screening: 17:00 – 19:00 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden)

Im Anschluss findet von 19:30 – 21:00 Uhr eine Gesprächsrunde mit Filmemacher*innen im Oval statt.

Kommt vorbei und diskutiert mit uns über Film, Widerstand und die Fragen unserer Zeit.

 

Schweinestall, 2024, DE, R: Vjosa Maxhuni, 1:19 min, DF 

Synopsis: Diese Claymation thematisiert strukturellen Rassismus und Polizeigewalt in Deutschland. Das formbare Medium der Knete nimmt fortlaufend neue Gestalten und Szenen an und macht in fließenden Übergängen sichtbar, wie sich Rassismus und staatliche Gewalt in migrantische Körper einschreiben

Director Bio: Vjosa Maxhuni ist eine albanische Künstlerin, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. In ihrer multidisziplinären Arbeit setzt sie sich mit Themen wie Migration, Rassismus und Krieg auseinander. Geprägt durch das Aufwachsen in der kosovo-albanischen Diaspora beschäftigt sich ihre künstlerische Praxis mit Erinnerung, Grenzpolitik und gesellschaftlichen Machtverhältnissen.

 

Niemand hat je vom Frieden gelernt, 2026, DE, R: Tausa, 8:16 min, OmeU

Synopsis: Wenn Frieden nur im Tod zu finden ist, wofür leben wir dann? Was braucht es, damit mehr gefordert wird als nur Harmonie unter der Menschheit, nachdem so viele Völker jahrhundertelang Gewalt erlebt haben und es bisher kein Ende findet? Dieser Kurzfilm geht wütend diesen Fragen nach und hinterfragt den Sinn des Friedens, während Gaza vernichtet wird.

Director Bio: Tausa ist eine spoken word Künstlerin aus dem Raum Frankfurt. Sie schreibt über Themen, für die sie im Alltag keine Worte findet, in einem Deutschland, das von einer Kultur des Schweigens geprägt ist. Vor allem schreibt sie über politische Themen, die sie prägen, und verarbeitet damit ihr Erleben und ihre Eindrücke in geschriebenen Bildern. Das ist ihr erstes verfilmtes Gedicht. 

 

Natobomben auf Jugoslawien [Guitar Sounds], 2026, DE, R: David Tanner, 6:30 min, DF

Synopsis: NATO-Bomben auf Jugoslawien [Guitar Sounds] erforscht die Kontraste zwischen den immer neuen Kriegsverbrechen, die wir täglich mitbekommen und unserem banalen Alltag, den wir zwischen diesen Nachrichten führen, alles arrangiert wie ein abstraktes TV-Programm, durch welches man fast dissoziativ durchschaltet

Director Bio: David Tanner ist Medienkünstler und Komponist ansässig in Karlsruhe. In seiner künstlerischen Praxis arbeitet er viel mit verschiedenen Glitch Techniken und Noise Elementen, thematisch befassen sich seine Arbeiten häufig mit politischen Fragen oder gesellschaftlichen Systemen und deren Auswirkungen auf unseren Alltag.


Wir gehen nicht (Dokumentation über die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht), 2026, DE, R: Julian Ebel, 33:39, DF

Synopsis: Im Frühjahr 2025 bestreikten 50.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland die Schule, um gegen die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht zu protestieren. Innerhalb von Tagen hatte sich eine fast einheitliche Narration in der Berichterstattung herausgebildet: Es handle sich um verwöhnte, faule Kids, die einfach nur einen freien Tag wollten und nicht bereit seien, etwas für diese freiheitliche demokratische Grundordnung zu opfern.
„Wir gehen nicht“ lässt diese Erzählung dort, wo sie herkommt: bei den Journalisten und Politikerinnen. Stattdessen sprechen die streikenden Schüler selbst. Ohne außenstehende Experten, ohne Bewertungen zeigen sie ihre Motive, ihre Argumente – und ein politisches Bewusstsein, das die breite Medienlandschaft übersehen zu haben schien. Der Film ist ein Plädoyer, einer Generation zuzuhören, anstatt über sie zu reden.

Director Bio: Julian Ebel studiert Kommunikationsdesign in Hamburg mit Schwerpunkt Social Design. Seine Arbeit dreht sich um die Sichtbarkeit von sozialen Bewegungen: er begleitet sie multimedial, unterstützt sie direkt und entwickelt Projekte die Räume schaffen für Stimmen die in der öffentlichen Debatte fehlen. 

 

Kisses from Ukraine, 2026, DE, R: Daniela Lucato, 3 min, OmeU

Synopsis: Vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine entfaltet sich ein Familienurlaub nicht als Ritual, sondern als Zeugnis von Ausdauer, Erinnerung und gemeinsamer Hoffnung.
Director Bio: Daniela Lucato (geb. in Padua, Italien) ist eine in Berlin lebende Filmemacherin, Autorin und multidisziplinäre Künstlerin, deren Arbeit sich mit Erinnerung, Identität, Migration und den emotionalen Geografien der Entwurzelung auseinandersetzt. Nach ihrem Masterabschluss in Philosophie an der Universität Padua und einem Master in Kommunikation und Marketing für Mode und Luxusgüter in Rom zog sie nach Berlin, wo sie ein umfangreiches Œuvre geschaffen hat, das Film, Performance und Kreativdirektion umfasst.


Sturmlokal Wiener Garten, 2026, DE, R: Christian Limber, 13 min, OmU

Synopsis: Die Nazis etablierten vor der Machtübernahme von Hitler Sturmlokale in den Arbeiter*innen Vierteln in Berlin um die Strukturen von Arbeiter*innen und Kommunist*innen zu zerstören und einzunehmen. Am Beispiel des WIENER GARTEN gebe ich einen Einblick in die Kämpfe zwischen NSDAP und KPD.

Director Bio: christian (he/him) is born in the German Democratic Republic and works as a filmmaker, art mediator and social worker. Through documentary, experimental and essayistic approaches his works are research-based and follow a materialist approach to socio-political processes and movements in the context of (post)socialist socialisation, masculinities and (re-)production work. 
The research-based work deals with the materials concrete and oil, focusing on biographical-narrative interviews with factory workers from the German Democratic Republic. It explores how prevailing ideologies are conveyed through the materials concrete and oil and how they affect the areas of work and living in socialism and capitalism to this day. The emphasis is on the resilience practices of the working class in connection with the fall of the Berlin Wall and the post-reunification period.
He is also part of the action based collective rampe:aktion, where he works with friends on transdisciplinary educational practices at the intersection of fine arts, social work, film and art mediation.


Surprise, 2026, Regie: Paloma Schnitzer, Script Consultation: Alejo Ponce de León. General Consultation: Clara Becking. Sound Mix: Jochen Jezzusek, 14 Min, 2026, OmeU

Director Bio: Paloma Schnitzer (b. 1988, Buenos Aires) is a filmmaker and artist based in Berlin. Her work explores the relationship between devices and their social traces through film, video, and installation. Her projects have been presented in exhibitions and festivals across Argentina and Europe. She studied film direction at ENERC (Buenos Aires) and Art and Media at the Universität der Künste, Berlin. She co-founded the label and publishing platform DEADTVS and teaches the seminar The Other Classroom at the University of the Arts, Berlin.

 

Unterwegs in Rojava - Frühjahr 2026, 2026, DE, R: Sascha Blach und Max Lasse / Kosmaj, OmU

Synopsis: Der Film gibt Einblick in die Situation in Rojava (Westkurdistan) im Frühjahr 2026. Zu Wort kommen Vertreter:innen aus dem zivilen und militärischen Bereich, darunter die YPJ-Kommandantin Viyan Adar, der Ko-Vorsitzenden der Hilfsorganisation Heyva Sor (Kurdischen Roten Halbmond) Dilgesch Îsa und Vertriebenen aus Afrin.

 

The Swimmer and Soldier

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