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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Die Mörder sind unter uns [OmeU], D 1946, R: Wolfgang Staudte, Mit Hildegard Knef, Ernst Wilhelm Borchert, Erna Sellmer, Arno Paulsen, 91 min

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, Berlin liegt in Trümmern. In einem überfüllten Zug kehrt Susanne Wallner (gespielt von Hildegard Knef) aus dem Konzentrationslager zurück in ihre Heimat. „Leben. Endlich einmal leben“, lautet ihre Zukunftshoffnung. Ihre alte Wohnung ist von dem Chirurgen Hans Mertens besetzt. Traumatisiert durch Kriegserlebnisse, versucht Mertens seine schrecklichen Erinnerungen mit Alkohol zu betäuben. Die beiden arrangieren sich und Susanne hilft ihm, wieder zu sich selbst zu finden. Als Mertens seinen ehemaligen Hauptmann Brückner wiedertrifft, der für ein Kriegsverbrechen verantwortlich ist, quält ihn die Schuld, dass er das Verbrechen nicht verhindern konnte und sinnt auf Rache. Die Mörder sind unter uns gilt als erster deutscher Nachkriegs- und Trümmerfilm, er wurde zu großen Teilen im zerstörten Berlin gedreht. Mit seinen authentischen Bildern zeigt der Film verschiedene Versuche unterschiedlicher Menschen, aus der totalen Zerstörung einen eigenen Weg in die Zukunft zu finden.

Filmreihe konzipiert vom Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) in Kooperation mit dem Babylon.

Die Filmreihe ist Teil des Ausstellungsprojekts Berlin plant. Stunde Null.
Die Ausstellung ist vom 6. Juni bis zum 2. August 2026 im n.b.k. zu sehen:

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Chausseestraße 128-129, 10115 Berlin
Dienstag–Sonntag: 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr

Eintritt frei

 

ENGLISH:

Die Mörder sind unter uns (Wolfgang Staudte, D 1946, 91 min, German original with English subtitles)
With Hildegard Knef, Ernst Wilhelm Borchert, Erna Sellmer, Arno Paulsen

The Second World War is over, and Berlin lies in ruins. Arriving home on a crowded train, Susanne Wallner (Hildegard Knef) has just been released from a concentration camp. “To live. At last, to live” is her hope for the future. But surgeon Hans Mertens has moved into her old apartment. Traumatized by his wartime experiences, Mertens tries to numb his memories with alcohol. The two gradually find a way to share the space, and Susanne helps him begin to piece himself back together. When Mertens encounters his former captain, Brückner – the man responsible for a war crime he was powerless to prevent – guilt and the desire for revenge begin to consume him. Considered the first German postwar Trümmerfilm, or “rubble film,” Die Mörder sind unter uns (The Murderers Are Among Us) was shot largely on location in the destroyed city. Its unflinching images portray different people searching for a way forward in the wake of total destruction.

Film series conceived by Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) in cooperation with Babylon.

The film series is part of the exhibition project Berlin plant. Stunde Null.
The exhibition is on view at n.b.k. from June 6 to August 2, 2026:

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Chausseestrasse 128-129, 10115 Berlin

Tuesday–Sunday: 12–6 p.m. / Thursday: 12–8 p.m.

Free admission

 

Foto: © DEFA-Stiftung/Eugen Klagemann