"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

[Bronenossez Potjomkin] SU 1925, R: Sergei Eisenstein mit Aleksandr Antonov, Vladimir Barskiy, Grigoriy Aleksandrov, 75 Min, OmeU

Live vertont mit der Musik von Edmund Meisel vom Babylon Orchester Berlin unter Leitung von Marcelo Falcão

Sergej Eisensteins Masterpiece, that changed the world!  Sergej Eisensteins Meisterwerk, das die Welt verändert!
NEU RESTAURIERT von der Stiftung Deutsche Kinemathek/ Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen.
Nur Vollständig, mit kolorierter Fahne! (English Subtitles)

 

Panzerkreuzer Potemkin [Bronenossez Potjomkin]
SU 1925, R: Sergei Eisenstein mit Aleksandr Antonov, Vladimir Barskiy, Grigoriy Aleksandrov, 70 Min, OmeU

Bis zum letzten Jahr wurde, unter dem Label „Deutsche Fassung“, auch im Babylon, eine verstümmelte Version mit Orchester zu Gehör gebracht. Damit ist jetzt Schluss! Hans Brandner und Marcelo Falcao haben die geniale Musik von Edmund Meisel, welche dieser für die Deutsche Fassung schrieb, dem Original angepasst.
Jetzt weht am Ende auch wieder die vielbeschriebene rot kolorierte Flagge. Was denn sonst?

Panzerkreuzer Potemkin von Sergej Eisenstein war der auf Zelluloid gebannte Nachhall dessen, was im Jahre 1917 die Welt veränderte. Der Film mit dem martialischen Titel scheint auf eine Entscheidungsschlacht hinauszulaufen.
Der Jahrtausende alte Kreislauf von Kraft und Gegenkraft, die Auslöschung der Gegensätze in der Katastrophe, wurde frecher Weise einfach aufgehoben.
Die Form wurde geöffnet, die Deserteure nicht erschossen, eine neue Zeit mit der Möglichkeit von einem großen Frieden begann. Das war so offensichtlich gegen die gute, deutsche Sitte, dass die Zensoren in der Weimarer Republik mit klappernder Schere über das Werke herfi elen.

(„Auf Betreiben von Justiz- und Reichswehrministerium wurden danach alle Szenen, in denen Offi ziere von aufständischen Matrosen über Bord geworfen werden, eliminiert. Auch zu den Szenen an und auf der Odessaer Treppe gab es detaillierte Anordnungen, die bezweckten, dass Tote oder Sterbende, sowie über Verletzte eilende Beine, nicht zu sehen waren.


Selbst der gesamte Szenenkomplex mit dem Kinderwagen fehlt in dieser Fassung.“)

 

Marcelo Falcão (Rio de Janeiro, geb. 1983) ist Orchesterdirigent, Komponist und Musikwissenschaftler. In Brasilien studierte er zunächst Komposition und Kontrabass. Er erhielt seinen Bachelorabschluss in Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität und studierte Orchesterdirigieren bei Alexander Gelovani in Berlin. Anschließend studierte er zeitgenössische Musik am Conservatorio della Svizzera Italiana bei Arturo Tamayo. Am Royal College of Music and Drama in Großbritannien schloss er sein Masterstudium im Orchesterdirigieren mit Merit ab.
Er nahm an Meisterklassen bei Kenneth Kiesler, Colin Metters sowie Douglas Bostock teil und dirigierte dabei das Russian National Orchestra, das St. Petersburg Jugendorchester, das Divertimento Ensemble und die Argovia Philharmonic.
Als Gastdirigent leitete er 2012 das Georgian National Philharmonic Orchester in Tbilisi, Georgien. In Berlin assistierte er Kristiina Poska und Catherine Larsen-Maguire. Im Jahr 2014 dirigierte er Stummfilmaufführungen von Berlin – Die Sinfonie der Großstadt in Brasilien im Rahmen des Deutsch-brasilianischen Jahres. Während seiner Studienzeit in Wales assistierte er dem Dirigenten David Jones bei Mozarts Die Hochzeit des Figaros und Carlo Rizzi bei Verdis Falstaff.
Er bearbeitete und veröffentlichte mit Hans Brandner Nosferatu: fantastisch-romantische Suite für Orchester von Hans Erdmann, verlegt von Ries & Erler.
Er ist musikalischer Leiter des Ensembles Tonspur (www.ensemble-tonspur.com)

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