DDR 1963, R: Janos Veiczi mit Alfred Müller, Helmut Schreiber, Eva-Maria Hagen, 96 Min

James Bond – made in Babelsberg: Die Würzburger Concordia-Handelsgesellschaft ist mehr als sie erscheint, denn sie ist fest in den Händen des US-amerikanischen Geheimdienstes Military Intelligence Department, der nur ein Ziel kennt: Die DDR am Tag X „aufzurollen“. Sicherheitschef Colonel Rock wittert eine undichte Stelle in seiner Organisation.

Doch zunächst bleibt der Maulwurf unentdeckt. Sein Name ist Hansen - und er kämpft für die andere Seite. Die Zeit drängt, aber noch weiß Hansen nicht, wie er an die brisanten Unterlagen herankommen soll. Wird es ihm gelingen, den immer härteren Sicherheitsprüfungen standzuhalten, die im Hauptquartier der Amerikaner ablaufen? Noch kommt ihm der Lügendetektor nicht auf die Schliche. So gelingt es ihm, mit dem Auto auf eine westliche Grenzkontrolle zuzurasen, den wertvollen Safe im Gepäck… Autor Harry Thürk, gern als „Konsalik des Ostens“ bezeichnet, lieferte die Vorlage für die ostdeutsche Antwort auf James Bond.

Der respektable Thriller von 1963 wurde seinerzeit schnell ein Millionenerfolg. „die riskanten Aktionen eines Top-Agenten, hier Aufklärer genannt, inmitten einer amerikanischen Spionagezentrale in Westdeutschland, Vorgänge, von denen bisher öffentlich nie die Rede war“ (Dieter Wolf in: Babelsberg. Das Filmstudio. 1994)

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