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Thomas Brasch: BRASCH - Das Wünschen und das Fürchten, Deutschland 2011, R: Christoph Rüter mit Thomas Brasch, Tony Curtis, Katharina Thalbach, 92 Min

Wie kaum ein anderer Schriftsteller seiner Zeit balancierte Thomas Brasch auf einem dünnen Seil zwischen der DDR und der BRD, zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen Jüdischsein, Deutschsein und Dasein.

Er störte und verstörte alles und jeden; niemand und nichts war vor ihm sicher, sein Lebensgefühl die Auflehnung. Zuerst widersetzte er sich der staatstragenden Vätergeneration in der DDR und dann, im anderen Teil Deutschlands, jeder Form von Autorität. »Künstler oder Krimineller«, das war seine Devise. Ein beeindruckendes Porträt.

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