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"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan

Filmvorführung mit anschließendem Q&A mit Anna Kassin und Marcus Bensmann

Der Dokumentarfilm „Akten des Missbrauchs“ von CORRECTIV folgt der Spur geheimer Kirchendokumente bis hinter die Mauern des Vatikans. Während die Kirche weiter Papst Benedikt XVI. schützt, stößt die Recherche auf brisante Belege: Ein von ihm unterzeichnetes Schreiben führt zu einem geheimen Archiv, in dem Verbrechen weltweit dokumentiert werden. Die investigative Dokumentation führt bis an die Spitze der Kirche – und stellt die Frage nach Verantwortung im Umgang mit Missbrauch.

Trailer:

 

Ein Zufallsfund eröffnet die Spur zu einem geheimen Vatikan-Archiv:  Darin lagern Dokumente über unzählbare Verbrechen im Namen der katholischen Kirche. 

Die Reise beginnt in einem Gerichtssaal in Essen. Hier steht Wilfried Fesselmann 46 Jahre nach dem Missbrauch seinem Täter erstmals wieder gegenüber. Dem Priester, der ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Der Fall ist verjährt – doch Fesselmann sucht Gerechtigkeit.

Die Dokumentation verfolgt die Spuren des Verfahrens, stößt auf einen brisanten Brief des ehemaligen Papst Benedikt XVI und von dort auf immer mehr interne Schreiben der Kirche, die in ein Netzwerk rund um den Globus führen: in die USA, nach Italien, Portugal, bis nach Kolumbien. Überall zeigt sich ein ähnliches Muster. Vorwürfe gegen Priester werden gemeldet, Berichte verfasst und nach Rom geschickt – doch Konsequenzen bleiben aus oder verzögern sich über Jahre. Täter werden geschützt. Im Mittelpunkt dieser akribischen Erfassung des Missbrauchs: der Vatikan.

In den Archiven des Vatikans lagern bis heute Akten, Briefe und Protokolle des Missbrauchs – Zeugnisse von Verbrechen, Wissen und Entscheidungen. Wie viel wusste die Kirche? Und wer entschied, welcher Täter verfolgt werden sollte, wer unbehelligt bleiben durfte, was verborgen bleibt?

„Akten des Missbrauchs: Die Geschichte eines organisierten Verbrechens im Vatikan“ erzählt von Menschen, die das Schweigen brechen: von Betroffenen, die für Gerechtigkeit kämpfen, von Initiativen, die eigene Archive aufbauen, und von Journalisten, die trotz Widerständen weiter recherchieren. Der Film legt die Strukturen eines Missbrauchs-Systems offen, das jahrzehntelang funktionieren konnte, weil es im Verborgenen blieb.

Eine investigative Reise in das Machtzentrum der Kirche – und zu der Frage, wie lange dieses Archiv noch verschlossen bleiben darf.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir zum Q & A mit Anna Kassin und Marcus Bensmann, den Reportern hinter der Recherche, ein.

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