"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

African Book Festival Berlin 2019 - Transitioning from Migration
04. bis 07. April 2019

 

Tsitsi Dangarembga wird Kuratorin des nächsten African Book Festival in Berlin. Ben Okri wurde als Headliner bestätigt.

 

Einmal pro Jahr findet in Berlin das mehrtägige African Book Festival statt. Hier kommen die bekanntesten Schriftsteller*innen, Poet*innen und Künstler*innen aus Afrika und der Diaspora zusammen. Über 1.000 Besucher*innen sahen 2018 im historischen Babylon Vorträge, Diskussionsrunden, Lesungen, Interviews, Theater und Spoken Word Performances. Ziel ist es, Literatur von Schriftsteller*innen aus Afrika aus der Nische des exotischen Einzelfalls zu heben und für ein breites Publikum in Deutschland sichtbar zu machen.
Das neue Thema des African Book Festival 2019 schließt an die von „Writing in Migration“ angestoßenen Debatten unmittelbar an, denn das Thema der Migration, das In-Bewegung-Sein des Menschen, sowohl geistig als auch körperlich, ist weiterhin von größter Brisanz. „Transitioning from Migration“ setzt als Titel des Festivals hier politisch und literarisch an. Wie interpretieren afrikanische Autor*innen das Thema Grenzüberschreitung, physisch, aber auch stilistisch? Wie spiegelt sich persönliche Erfahrung der Veränderung des Lebensmittelpunktes in der Poesie? Welche politischen Umbrüche lassen sich in der Literatur wiederfinden und wie werden diese interpretiert? Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf die momentane Situation sehen afrikanische Denker*innen? Wie können wir uns fortbewegen von einer Instrumentalisierung der Migration durch die Politik? Wie können bestimmte Themen neu besetzt werden?

Kuratiert wird Transitioning from Migration von einer der talentiertesten Filmemacherinnen und international bekannten, preisgekrönten Schriftstellerinnen Afrikas: Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe.

www.africanbookfestival.de

 

Länge: 90 min.

Der afrikanische Kontinent wird häufig mit Migration in Verbindung gebracht, afrikanische Länder oft – beispielsweise von US-Präsident Trump – munter als Orte beschrieben, aus welchen Menschen geradezu davonlaufen.

Länge: 90 min.

Eröffnungsfeier des African Book Festival 2019 mit: Ben Okri und Denis Scheck

Länge: 600 min.

African Book Festival Pass

Länge: 90 min.

Viele afrikanische Autor*innen leben und arbeiten aus verschiedenen Gründen außerhalb ihres Heimatlandes – für Simbabwer*innen eine recht neue Erfahrung.

Länge: 90 min.

Afrika wurde im Zuge des Kolonialismus als Gegenpol zu Europa konstruiert. In einem System, das Europa mit Zivilisation, Fortschritt und Entwicklung verband und Afrika gleichzeitig als Kontinent ohne Geschichte darstellte, wurde der Globale Süden zur Metapher für alles Dunkle und Negative.

Länge: 90 min.

In Zeiten, in denen Wellness zum Mainstream geworden ist, gewinnt Veganismus auch in Bevölkerungsgruppen an Zuspruch, die zuvor überzeugte Fleischesser waren. Die vegane Philosophie manifestiert sich zunehmend in pazifistischen, politischen Ansätzen.

Länge: 90 min.

Poesie vermag es, den mannigfaltigen Umbrüchen unserer Seelen, Körper und der Gesellschaften, in denen wir leben, Ausdruck zu verleihen.

Länge: 90 min.

Wie können afrikanische Autor*innen für eine Gruppe schreiben und sich gleichzeitig von der Gruppe abheben?

Länge: 90 min.

Die Freiheit, die eigene Identität auszudrücken sowie das Recht, Sexualität zu leben wird vielen Menschen noch immer vorenthalten, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent.

Länge: 210 min.

Dieses Panel diskutiert, wie Menschen in Unfreiheit schreiben können. Wie erzählen Schriftsteller*innen aus marginalisierten oder unterdrückten Gruppen ihre Geschichten?

Länge: 90 min.

Globale Vernetzung ist einer der vielen positiven Effekte der Digitalisierung. Heute haben Autor*innen wesentlich mehr Ausdrucks- und Informationsmöglichkeiten als vor dem Internetzeitalter.

Länge: 90 min.

Expert*innen der Buchbranche empfehlen Bücher afrikanischer Autor*innen, die sie inspiriert haben, insbesondere sich weiterhin afrikanischer Literatur zu widmen.

Länge: 90 min.

Auf dem afrikanischen Kontinent ist Feminismus sehr umstritten. Dennoch bezeichnen sich mit der wachsenden HeforShe-Bewegung immer mehr afrikanische Männer und afrikanische Schriftsteller als Feministen.

Länge: 90 min.

Ein weiterer Segen für Geschichtenerzähler*innen im Post-Mugabe-Simbabwe ist die Demokratisierung des Films.

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