"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Prenzlauerberginale 2020 - Eröffnung am 10. März
10. | 17. | 24. | 31. immer dienstags im März  - immer 19:30 - immer BABYLON

In diesem Jahr startet die Prenzlauerberginale mit einem ganz besonderen Film: „Netto“, die Abschlussarbeit von Robert Thalheim und Matthias Miegel an der HFF Potsdam war auf der Berlinale 2005 Publikumsliebling und auch an der Kinokasse ein großer Erfolg. Nachdem er lange nicht gezeigt werden durfte, erfährt er bei uns quasi seine „zweite“ Uraufführung.

Dazu gibt es Tuba auf Dächern, Jugendliche, die für die DDR zu hart sind, und Knarren gegen Schokolade. Es wird wild.

Geheimfavorit und Überraschungspaket ist die Filmauswahl des zweiten Abends. Die Filme der Staatlichen Filmdokumentation (SFD) über den Alltag in der der DDR sind eine echte Entdeckung. Für das Archiv produziert, sollten sie in ferner Zukunft von den Anfängen des Sozialismus berichten. Wir zeigen Ausschnitte daraus erstmals auf großer Leinwand und stellen sie Berichten aus Ost und West gegenüber. Außerdem freuen wir uns auf die großartige Katrin Sass. Eine junge Mutter gerät nach der Trennung in eine Krise und ihr droht, das Sorgerecht für die Kinder zu verlieren. Für die Rolle in „Bürgschaft für ein Jahr“ gab es 1982 den Silbernen Bären.

Vom Abschiednehmen erzählt der letzte Abend. Abschied von einem Prenzlauer Berg, den es heute nicht mehr gibt. Darunter vielleicht der bewegendste Film über den Kiez kurz vor dem Ende der DDR: „Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann“ über die Kohlenmänner aus der Gleimstraße.

 

Länge: 133 min.

El Pistolero, D 1993/2008, Regie: Hannes Stöhr, Musik: Housemeister, 4 Min.
Tuba wa duo, DDR 1989 , Regie: Jörg Foth, DEFA-Dokumentarfilm, 12 Min.,
Einmal in der Woche schrein, DDR 1982, Regie: Gu¨nter Jordan, DEFA-Dokumentarfilm, 17 Min., 1982
Netto, D 2005, Regie: Robert Thalheim, mit Milan Peschel, HFF, 90 Min., 2005 (OmeU)

Länge: 106 min.

Alltag in Prenzlauer Berg [Ost-Berlin]  Dokumentationen

Anschließend Publikumsgespräch Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D. Dr. Harald Engler, IRS, Erkner Alberto Herskovits, Open-Memory-Box Martina Liebnitz, Regisseurin SFD (angefragt) Peter Wensierski, Journalist (angefragt)

Moderation: Ariane Sept

Länge: 129 min.

Die Kollwitz und ihre Kinder

Regie: Christa Mühl, HFF Potsdam-Babelsberg, 10. Min., 1971

Kollwitz Skizzen Regie: Christa Mühl/Tobias Lenel, 8 Min., 2018 ddr augenzeuge NP27 Regie: Jan Sobotka, 19 Min., 2012

Bürgschaft für ein Jahr Regie: Herrmann Zschoche, DEFA, 92 Min., 1981

Länge: 120 min.

Prenzlauerberginale: Wer fürchtet sich vorm Schwaren Mann Tippeltips Freizeitratgeber des Fernsehen der

DDR, 21 Min., 1987 Szenen aus einer Hauptstadt – Ost-Berlin ‘78

Regie: Dirk Sager, ZDF-Dokumentarfilm, 45 Min., 1978

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Regie: Helke Misselwitz, DEFA-Dokumentarfilm, 52 Min., 1989

Anschließend Publikumsgespräch Helke Misselwitz, Regisseurin Manuela Perleberg, Tochter der Kohlenhändlerin Renate Uhle Arnd Teiche, letzter Kohlenhänder in Prenzlauer Berg Moderation: Ariane Sept

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