"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

17.-19.12. The CAN Project  
CAN SOUNDTRACKS - FILME UND GESPRÄCHE ÜBER FILMMUSIK

CAN gehörte zu den ersten Bands, die der Fusion von Kinobild und experimenteller Musik einen Großteil ihres Werks widmeten. Denn während die Musik ihres ersten Albums MONSTER MOVIE noch als Soundtrack für einen imaginären Spielfilm konzipiert war, so versammelte der zweite Longplayer CAN SOUNDTRACKS ausschließlich Filmmusik zu fünf Spielfilmen aus den Jahren 1970/71.

Heute gilt das Album SOUNDTRACKS als Meilenstein der internationalen Rockgeschichte, doch vielen sind die Filme noch immer unbekannt, obwohl sie zu den Perlen des deutschen 1970er Jahre-Kinos zählen und einige Kultstatus erreicht haben.  

Schließlich wandten ihre Macher sich bewusst gegen die filmischen Konventionen der Nachkriegszeit und proklamierten ein neues Sehen in Form des Autorenkinos. CAN schufen wichtige Filmmusiken für den deutschen und internationalen Film und stellen damit eine Ausnahme in der Filmmusikgeschichte dar.

Seit jeher drückt das Kino seinen Anspruch auf Zeitgeist auch durch die Verwendung von Musik aus. Bis in die Mitte der 1960er Jahre gelang dies vor allem durch die Saxophonmelodien und Trompetenstöße des Jazz, die die Leinwandhelden auf ihren Abenteuern begleiteten (man denke nur an „Fahrstuhl zum Schafott“ und Miles Davis’ legendäres Spiel ).

Seit Anbeginn der Woodstock-Ära wuchs jedoch bei vielen Regisseuren der Wunsch nach Filmmusiken, deren Klang sich an den elektrifizierten Gitarren- und Synthesizer-Sounds einer neuen Generation orientierten. Deren immer größer werdende Fangemeinde galt es schließlich auch fürs Kino zu gewinnen. In den elf Jahren ihres Bestehens revolutionierte CAN die Filmmusik. Holger Czukay, Jaki Liebezeit, Michael Karoli und Irmin Schmidt (Foto: Luci Lux) lieferten den Soundtrack zu einem neuen Lebensgefühl, einem Zeitgeist, der Aufbruchsstimmung atmete wie kein anderer.

 

 

Länge: 90 min.

D 1969, R: Roger Fritz mit Klaus Löwitsch, Art Brauss und Helga Anders, 98 Min, OmeU

Länge: 300 min.

Tagesticket MO 17.12. 2018 Bitte holen Sie sich für Ihr Double Feature Ticket die beiden Freitickets für die Filme + Gespräch.

Länge: 90 min.

P/GB/D 1971, R: Jerzy Skolimowski mit Jane Asher, John Moulder-Brown, 90 Min, OmU

Im Anschluss Gespräch mit Nikko Weidemann und Sebastian Schipper

Länge: 60 min.

Musiker u. Filmkomponist Nikko Weidemann & Regisseur Sebastian Schipper ;

Länge: 90 min.

D 1970,. R: Thomas Schamoni mit Klaus Lemke, Olivera Vuco, Marquard Bohm, 88 Min

Länge: 300 min.

Tagesticket Di, 18.12. 2018 Bitte holen Sie sich für Ihr Double Feature Ticket die beiden Freitickets für die Filme + Gespräch. Die Freitickets MIT NAMEN gelten nur zusammen mit dem Double Feature Ticket.

Länge: 88 min.

D 1970,.R: Roland Klick mit Mario Adorf, Anthony Dawson, Marquard Bohm, 88 Min

Im Anschluss Gespräch mit Georg Zeitblom und FM Einheit

Länge: 60 min.

Gespräch mit Georg Zeitblom und FM Einheit

Länge: 90 min.

D 1970, R: Tom Toelle mit Jörg Pleva, Dieter Hallervorden, Dieter Thomas Heck, 95 Min

im Anschluss Gespräch mit Irmin Schmidt und Dominik Graf

Länge: 60 min.

Irmin Schmidt.  (Foto: Luci Lux) Gerade Schmidt setzte mit der Band CAN die entscheidenden Impulse zur Vernetzung von Musik und Film.

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