"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

16.-30.09.  SHOAH, Filme und Zeugen - 50 Filme aus über 75 Jahren

Kostenlos/Free Admission

Flyer zum Herunterladen: Hier

Am Anfang war die Lüge

Die Lüge im Film über die SHOAH ist essentiell, weil die Wahrheit die menschliche Vorstellungskraft übersteigt!

Es kann nicht dargestellt werden. Auch am Anfang der SHOAH steht die Lüge.

Wie hätte man denn Millionen Menschen sagen können, dass man gedenkt, sie alle umzubringen? Die Verbreitung dieses Gedankens hätte zu riesigen Verwerfungen geführt. Die soziale Ordnung wäre schlicht zusammengebrochen. So, wie es mit einer Verzögerung von 12 Jahren dann auch passiert ist. Es braucht Zeit bis sich ein Gedanke materialisiert.

In der Zwischenzeit hatten die Lager ihre grausige Arbeit geleistet, war es für viele Menschen zu spät. Zum Schluss fiel das Unvorstellbare auf die Auslöser zurück. Allerdings – natürlich – nicht mit der gleichen Härte. Weil das schlicht unmenschlich wäre! Bemerkenswert, dass sich einige nachher über die Unannehmlichkeiten in Deutschland beschweren. „Auch wir haben gelitten.“ „Davon haben wir nichts gewusst!“.

Und noch schlimmer: Manche haben so einen Gefallen daran gefunden, dass sie die im System immanente Lüge fortschreiben möchten. „Die Toten sind gar nicht ermordet worden!“ Dies ist nichts anderes, als würden sie die Opfer, die ja nichts mehr besitzen als ihre Unschuld, zum zweiten Mal ermorden. Rufmord.

In vielen der hier präsentierten Filme spielt diese zentrale Kategorie eine essentielle Rolle: Wahrheit. Auch Verrat und Lüge. Was kostet es ein Mensch zu sein? To Be or Not To Be im Sinne von Shakespeare und Ernst Lubitsch.

In wenigstens drei der Filme ist das Thema Lüge die dramaturgische Idee. Zug des Lebens, La vita è bella und im Eröffnungsfilm der Filmreihe: Jakob der Lügner.
Die Genialität von Jurek Becker bestand darin, genau in diese Wunde das Salz zu streuen und den LÜGNER zum komischen Helden zu machen!
Becker hatte als Kind das KZ überlebt. Er hat den Tabubruch begangen. Liegt darin das jüdische in seinem Buch/Film? Nach Lubitsch (To Be or Not To Be [Sein oder Nichtsein], 1942) aber auch lange vor Benigni hat er die Frage beantwortet: Hat die Komödie als Genre einen Platz in dieser Geschichte? Kann man sie so am besten erzählen? Wie will man das Unmenschliche darstellen, ohne sich selbst, (und den Zuschauer) als Mensch  (und Gott) zu zerstören?
Die SHOAH kann nicht erzählt werden. Sie verlässt unser Koordinatensystem.
Am Anfang war die Lüge.


Die Reihe startet am 16. September um 17 Uhr mit Frank Beyers tragikomischen, mit einem silbernen Bären preisgekrönten „Jakob der Lügner“ (1974). Danach, um 18.45 Uhr, debattieren Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und Schirmherr der Shoah-Reihe, sowie Daniel Baranowski von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums über das hochaktuelle Thema „Holocaust - Erinnerung für die Zukunft“.

Große Regisseure haben sich dem Shoah-Thema zugewandt und sind mit ihren Werken nun im Babylon zu sehen: Ernst Lubitsch, Billy Wilder, Fred Zinnemann, Wolfgang Staudte, Alain Resnais, Vittorio de Sica, Stanley Kramer, Frank Beyer, Konrad Wolf, Lina Wertmüller, Agnieszka Holland, Andrzej Munk, Roberto Benigni, Roman Polanski.

Während des gesamten Festivals präsentiert das Babylon täglich erstmals eine Serie bislang nicht im Kino vorgeführter Videointerviews mit Holocaustüberlebenden aus Deutschland, Griechenland, Litauen, Polen und der Tschechoslowakei – in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und der Berliner Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Am 19. September um 18 Uhr wird das Publikum die Möglichkeit haben, mit am Projekt beteiligten Wissenschaftlern, Interviewern sowie Angehörigen der Überlebenden ins Gespräch zu kommen. Einen besonderen Bezug gibt es zu der Berliner Holocaustüberlebenden Regina Steinitz, deren achtstündiges Interview am 22. September um 14 Uhr zu sehen ist. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Ruth wohnte sie als Kind in der Nachbarschaft des Babylon und war Besucherin des Kinos. 2016 begrüßten wir sie als Premierenehrengäste ihres Dokumentarfilms „Die Püppchen aus der Auguststraße“.

Am 22. September um 18 Uhr kommt es mit den Regisseuren Felix Möller und Jessica Jacoby und ihren Filmen „Harlan – Im Schatten von Jud Süß“ (2008) sowie „Roads – Zwischen Düsseldorf und New Orleans“ (2017) zu einem dokumentarischen Filmdialog. Die Nachfahren von Veit Harlan, der mit seinem antisemitischen Film „Jud Süß“ zum Meisterregisseur des Nationalsozialismus avancierte, setzen sich mit ihrem Verhältnis zu Harlan und zur deutschen Vergangenheit auseinander. Während Felix Möller die Kinder und Enkel Veit Harlans zu diesem Erbe befragt, spürt Harlans Enkeltochter Jessica Jacoby, die auch in Möllers Film auftritt, in ihrem Film „Roads – Zwischen Düsseldorf und New Orleans“ ihrer jüdischen Familiengeschichte nach. Mit anschließender Diskussion in Anwesenheit der beiden Regisseure.

Am 26. September um 20 Uhr wird die schmerzliche Auseinandersetzung mit den Familienlegenden um den Nazitäter Hanns Ludin und dessen Verbrechen in der Slowakei in dem Dokumentarfilm „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ zu sehen sein. Ludins jüngster Sohn Malte Ludin ist der Regisseur. Zusammen mit seiner Produzentin Iva Švarcová ist er im Anschluss zum Gespräch zu Gast.

In Zusammenarbeit mit der Berliner Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam und Cathy Gelbin, University of Manchester.

Filme A-Z

In Memoriam Claude Lanzmann:

Der letzte der Ungerechten [Le Dernier des Injustes]  F/AT 2013, R: Claude Lanzmann, 216 Min, OmU
25.9. 20:00, 30.9. 13:30

Ein Lebender geht vorbei F 1997, R: Claude Lanzmann, 65 Min, OmU
24.9. 17:45

Shoah: Der letzte der Ungerechten F 1985, R: Claude Lanzmann, 540 Min, OmU
23.9. 14:00, 29.9. 13:30

Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr F 2001, R: Claude Lanzmann, 95 Min, OmU
16.9. 15:00, 28.9. 20:00

Tsahal D/ F 1994, R: Claude Lanzmann, 290 Min, OmU
27.9. 19:00

Vier Schwestern F 2017, R: Claude Lanzmann, 264 Min, OmeU
30.9. 17:15

Warum Israel [Pourquoi Israël] I/ F 1973, R: Claude Lanzmann, 185 Min, OmU
26.9. 18:30


2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß D 2005, R: Malte Ludin, 85 Min, OF (dt)
26.9. 20:00 mit Q&A mit M. Ludin, Iva Švarcová

Aimee & Jaguar D 1999, R: Max Färberböck mit Maria Schrader, Juliane Köhler, 126 Min
21.9. 21:45, 26.9. 21:30, 29.9. 19:30

Archiv der Erinnerung - Interviews mit Überlebenden der Shoah - Moses Mendelssohn Zentrum
19.+21.+26.9. 18:00

Aufstieg [WOSCHOSHDENIJE] SU 1976, R: Larissa Schepitko mit Boris Plotnikow, Wladimir Gostjuchin, Ludmila Poljakowa, 109 Min, DF
22.9. 15:45, 24.9. 20:00

Ehe im Schatten SBZ 1947, R: Kurt Maetzig mit Paul Klinger, Ilse Steppat, Alfred Balthoff, 104 Min
25.9. 18:00

Die Fälscher DE/AT, 2007, R: Stefan Ruzowitzky mit Karl Markovics, August Diehl, 98 Min
21.9. 20:00, 28.9. 17:15

Fateless - Roman eines Schicksallosen HU 2005, R: Lajos Koltai mit Marcell Nagy, Áron Dimény, 140 Min, OmU
20.9. 20:00, 28.9. 17:15

Der Garten der Finzi Contini [Il giardino dei Finzi-Contini] I 1970, R: Vittorio De Sica mit Lino Capolicchio, Dominique Sanda, Fabio Testi, 89 Min, OmeU
22.9. 17:30, 26.9. 19:30

Harlan – Im Schatten von Jud Süß D 2008, R: Felix Moeller mit Jan Harlan, Stefan Drössler, 100 Min, OF (dt)
22.9. 19:30 mit Q&A mit F. Möller, J. Jacoby

Hitlerjunge Salomon, DE/FR/PL 1990, R: Agnieszka Holland mit Marco Hofschneider, Julie Delpy, 113 Min, OmU
20.9. 17:45

Hotel Terminus - Leben und Zeit von Klaus Barbie D/USA/FR 1988, R: Marcel Ophüls mit Marcel Ophüls, Johannes Schneider-Merck, 267 Min, OmU
25.9. 20:00

In Darkness - Eine wahre Geschichte [W ciemności] PL/ D/CA 2011, R: Agnieszka Holland mit Robert Więckiewicz, Kinga Preis, Maria Schrader, 144 Min, OmU
21.9. 17:45

Interviews mit Shoah-Überlebenden    Videointerviews mit Überlebenden der Shoah
16.9. 14:30, 17.9. 18:00, 18.9. 17:30, 20.9. 18:00, 22.9. 14:00, 23.9. 13:00, 24.9. 17:15, 25.+27.+28.9. 17:30, 29.+30.9.. 14:00

Jakob der Lügner DDR 1974, R: Frank Beyer mit Vlastimil Brodský, Erwin Geschonneck, Manuela Simon, Henry Hübchen, 100 Min
16.9. 17:00, 23.9. 18:00, 30.9. 14:00

Das Leben ist schön [La vita è bella] [Life is Beautiful,La vie est Belle] I 1997, R: Roberto Benigni mit Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini, 116 Min, OmU
18.9. 19:30

Die letzte Etappe [Ostatni Etap] PL 1948, R: Wanda Jakubowska, 105 Min, OmU
23.9. 20:00

Die Mörder sind unter uns SBZ 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef, E. W. Borchert, Arno Paulsen, 91 Min
28.9. 18:00

Der Nachtportier [Il portiere di notte] I 1974, R: Liliana Cavani mit Dirk Bogarde, Charlotte Rampling, Philippe Leroy, 118 Min, OV Englisch
21.9. 22:00, Fr 28.9. 22:30

Mutters Courage AT/DE/GB/IE 1995, R: Michael Verhoeven mit George Tabori, Pauline Collins, Ulrich Tukur, 92 Min
18.9. 17:45, 25.9. 18:15

Nacht und Nebel + Die Todesmühlen FR 1955, R: Alain Resnais mit Michel Bouquet, Heinrich Himmler, 32 Min, OmU
20.+22.9. 22:45

Nackt unter Wölfen DDR 1962, R: Frank Beyer mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl, Gerry Wolff, 116 Min
26.9. 17:45

Nazi Concentration Camps [Nazi-Konzentrationslager] D 1945, R: George Stevens mit Dwight D. Eisenhower, Omar N. Bradley, George S. Patton, 59 Min, OF
30.9. 17:00

Die Passagierin [Pasazerka] PL 1963, R: Andrzej Munk, Witold Lesiewicz mit Aleksandra Śląska, Anna Ciepielewska, Jan Kreczmar, 62 Min, OmeU
24.9. 22:15

Der Pianist [The Pianist] DE/GB/PL/FR, 2002, R: Roman Polanski mit Adrien Brody, Wanja Mues, 148 Min, OmU
17.+22.9. 19:30, 29.9. 22:00

Roads – Zwischen Düsseldorf und New Orleans D 2015, R: Jessica Jacoby, 83 Min, OmU
22.9. 18:00 Regisseurin zu Gast

Shoah F 1985, R: Claude Lanzmann, 540 Min, OmU 
23.09. 14:00, 29.09. 13:30

Sieben Schönheiten [Pasqualino Settebellezze] I 1975, R: Lina Wertmüller mit Giancarlo Giannini, Fernando Rey, Shirley Stoler, 116 Min, OmeU
24.9. 22:00, 28.9. 22:15

Das siebte Kreuz [The Seventh Cross] USA 1944, R: Fred Zinnemann mit Spencer Tracy, Signe Hasso, 110 Min, OmU
24.+27.9. 17:45

Sophie Scholl – Die letzten Tage D 2005, R: Marc Rothemund mit Julia Jentsch, Alexander Held, 117 Min
18.9. 21:45, 28.9. 20:00

Sophies Entscheidung [Sophie's Choice] USA 1982, R: Alan J. Pakula mit Meryl Streep, Kevin Kline, Peter MacNicol, 150 Min, OV
26.9. 22:00

Sterne DDR/ BG 1959, R: Konrad Wolf mit Sascha Kruscharska, Jürgen Frohriep, Erik S. Klein, 92 Min
24.9. 17:30

Son of Saul HU 2015, R: Laszlo Nemes mit Géza Röhrig, Molnár Levente, 107 Min, OmU
17.+24.9. 22:15, 30.9. 20:00

Das Tagebuch der Anne Frank [The Diary of Anne Frank] USA 1959, R: George Stevens mit Millie Perkins, Shelley Winters, Joseph Schildkraut, 152 Min, OmU
22.9. 14:15

To Be or Not To Be [Sein oder Nichtsein], USA 1942, R: Ernst Lubitsch mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, 99 Min, OmU
22.9. 22:15, 30.9. 19:00

Nacht und Nebel + Die Todesmühlen [Death Mills] D 1945, R: Hanuš Burger, Billy Wilder, 22 Min
20.+22.9. 22:45

Das Urteil von Nürnberg [Judgement at Nuremberg] USA 1961, R:  Stanley Kramer mit Spencer Tracy, Burt Lancaster, 186 Min, OmU
19.+27.9. 20:00

Verleugnung [Denial] USA/GB 2016, R: Mick Jackson mit Rachel Weisz, Timothy Spall, 111 Min, OmU
17.9. 17:15

Zug des Lebens [ Train de Vie] FR/NR/BL 1941, R: Radu Mihaileanu mit  Lionel Abelanski, Rufus, Clément Harari, 103 Min, OmU
19.9. 18:00, 26.9. 17:30

Länge: 103 min.

FR/NR/BL 1941, R: Radu Mihaileanu mit Lionel Abelanski, Rufus, Clément Harari, 103 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Länge: 116 min.

DDR 1962, R: Frank Beyer mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl, Gerry Wolff, 116 Min

Kostenlos – Admission free!

Das Konzentrationslager Buchenwald kurz vor der Befreiung: Der polnische Häftling Jankowski hat, in einem Koffer versteckt, ein kleines Kind hierher gerettet. Ein Kind in der Welt des Todes, das bedeutet Hoffnung und Gefährdung zugleich.

Länge: 90 min.

Erstmalige Kino-Vorführung von in Deutschland aufgenommenen Videointerviews mit Überlebenden der Shoah mit einer Einführung durch Mitarbeiter des Moses Mendelssohn Zentrums sowie der einmaligen Gelegenheit, mit den anwesenden Angehörigen der Überlebenden und ehemaligen Interviewern am Projekt ins Gespräch zu kommen, Kostenlos – Admission free!

Oval, mit Einführung

Kostenlos – Admission free!

Erstmalige Kino-Vorführung von in Deutschland aufgenommenen Videointerviews mit Überlebenden der Shoah mit einer Einführung durch Irene Diekmann, Moses Mendelssohn Zentrum & Gespräch mit Enkelsohn Daniel Krisch eines Zeitzeugens.

Länge: 185 min.

Italien Frankreich 1973, R: Claude Lanzmann, 185 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Das Filmdebüt des engagierten Publizisten und Sartre-Weggefährten Claude Lanzmann (SHOAH) ist fraglos eines der bemerkenswertesten Zeitdokumente über den Staat Israel und sein Selbstverständnis, seine religiösen und politischen Fundamente und vor allem: seine Bürger. Sie sind es, die im Film zu Wort kommen – Angehörige der ersten Siedlergeneration, Neueinwanderer aus der Sowjetunion, Arbeiter, Intellektuelle, junge Israelis.

Länge: 89 min.

Italien 1970, R: Vittorio De Sica mit Lino Capolicchio, Dominique Sanda, Fabio Testi, 89 Min, OmeU

Kostenlos – Admission free!

Italien, Ende der 1930er Jahre. Unter dem faschistischen Mussolini-Regime nehmen die Restriktionen gegen jüdische Italiener immer weiter zu.

Länge: 85 min.

D, 2005, R: Malte Ludin, 85 Min, OF (Deutsch)

Im Anschluss Q&A mit den Filmemachern, Kostenlos – Admission free!

60 Jahre nach der Hinrichtung des verurteilten Kriegsverbrechers Hanns Ludin, zeigt der Dokumentarfilm des Sohnes Malte Ludin die verzweifelte eigene Suche nach der Wahrheit und die Schwierigkeit, mit ihr zu leben.

Länge: 126 min.

D 1999, R: Max Färberböck mit Maria Schrader, Juliane Köhler, 126 Min, OmeU

Kostenlos – Admission free!

Berlin 1943/1944: Unter der doppelten Bedrohung von Bombenkrieg und Verfolgung erleben zwei junge Frauen ihre große Liebe.

Länge: 150 min.

USA 1982, R: Alan J. Pakula mit Meryl Streep, Kevin Kline, Peter MacNicol, 150 Min, OV

Kostenlos – Admission free!
Brooklyn, 1947: Der junge aus den Südstaaten stammende Stingo (Peter MacNicol) hat Großes vor – er möchte Schriftsteller werden.

Länge: 75 min.

GB, 2014, R: André Singer mit Sidney Bernstein, Alfred Hitchcock, 75 Min, OV

Kostenlos – Admission free!

Der Film beginnt mit der Befreiung des KZs Bergen-Belsen.

Der Kommandeur des Lagers Josef Kramer, und weitere Wachen werden als Kriegsgefangene festgenommen.

Länge: 296 min.

Shoah/Zeitzeugen:

Karla Wolff D 2011, Interviewer: Daniel Baranowski, Teresa Schäfer, 296 Min

Kostenlos – Admission free!

Länge: 110 min.

USA, 1944, R: Fred Zinnemann mit Spencer Tracy, Signe Hasso, 110 Min, OV

Kostenlos – Admission free!

Deutschland 1936: Sieben Männern gelingt die Flucht aus einem Konzentrationslager.

Länge: 290 min.

D F, 1994, R: Claude Lanzmann, 290 Min, OmU,

Kostenlos – Admission free!

Nach SHOAH, dem wohl bedeutendsten Beitrag zum Gedenken an das Undenkbare, und WARUM ISRAEL, einer neugierigen und heiteren Annäherung an die noch junge Nation Israel, folgt nun der letzte und kontroverseste Teil von Lanzmanns jüdischer Trilogie: TSAHAL, ein Film über Israel und die israelische Armee (Tsava Haganah Leisrael = Tsahal, auch Tzahal oder Zahal = Armee zur Verteidigung Israels), entstanden zwischen 1991 und 1994.

Länge: 186 min.

[Judgement at Nuremberg]

USA, 1961, R: Stanley Kramer mit Spencer Tracy, Burt Lancaster, 186 Min, OV

Kostenlos – Admission free!

In einem der letzten Nürnberger Prozesse soll der amerikanische Richter Haywood (Spencer Tracy) über vier ranghohe Nazi-Jouristen urteilen.

Länge: 140 min.

HU, 2005, R: Lajos Koltai mit Marcell Nagy, Áron Dimény, 140 Min, OmeU

Kostenlos – Admission free!

Budapest 1944: Die jüdische Bevölkerung hofft auf ein baldiges Ende von Verfolgung und Krieg.

Länge: 98 min.

Kostenlos – Admission free!

DE/AT, 2007, R: Stefan Ruzowitzky mit Karl Markovics, August Diehl, 98 Min, OF (Deutsch)

In einer großen Rückblende erzählt Die Fälscher von den KZ-Erfahrungen des Juden Salomon Sorowitsch im Zweiten Weltkrieg.

Länge: 189 min.

Zeitzeugen.

D/IL 2011, Interviewer: Barbara Kurowska, Daniel Baranowski, 189 Min

Eva Erben, geb. Löwidtová (*24. Oktober 1930): „Meine Mutter ist in der Nacht gestorben. Eine Aufseherin hat am Morgen das Brot verteilt und auch meiner Mutter ein Stück hingeworfen, denn es hat so ausgesehen, als ob sie schlafen würde.“

Länge: 91 min.

SBZ 1946, R: Wolfgang Staudte mit Hildegard Knef, E. W. Borchert, Arno Paulsen, 91 Min

Kostenlos – Admission free!

Schutt liegen Leichen und im Staub spielen die Kinder. Die KZ-Gefangene Susanne Wallner kehrt heim. Aber ihre Wohnung ist von dem Chirurgen Hans Mertens besetzt, der sein Kriegstrauma in Alkohol ertränkt.

Länge: 95 min.

F 2001, R: Claude Lanzmann, 95 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Länge: 117 min.

D, 2005, R: Marc Rothemund mit Julia Jentsch, Alexander Held, 117 Min, OmeU

Kostenlos – Admission free!

Länge: 118 min.

Italien 1974, R: Liliana Cavani mit Dirk Bogarde, Charlotte Rampling, Philippe Leroy, 118 Min, OV Englisch

Kostenlos – Admission free!

Länge: 108 min.

USA 2001, R: Tim Blake Nelson mit Allan Corduner, David Arquette, David Chandler, 108 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Der Arzt Dr. Miklos Nyiszli (Allan Corduner) ist ein Inhaftierte Ungar in Auschwitz. Er wird vom SS-Kommandeur Josef Mengele (Henry Stram) dazu auserwählt, die Pathologie im Camp zu leiten. Damit gehört Nyiszli zu einigen wenigen Juden in Auschwitz, die gewisse Privilegien genießen und denen somit ein paar Monate längeres Leben geschenkt wird.

Länge: 116 min.

Italien 1975, R: Lina Wertmüller mit Giancarlo Giannini, Fernando Rey, Shirley Stoler, 116 Min, OmeU

Kostenlos – Admission free!

Ein junger Mann namens Pasqualino Settebeleze wird während des Zweiten Weltkrieges zum italienischen Militär eingezogen und wenig später von den Nazis gefangengenommen.

Länge: 540 min.

F 1985, R: Claude Lanzmann, 540 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Mit Claude Lanzmanns Film wurde das hebräische Wort „Shoah“ („Untergang, Katastrophe“) prägend als Bezeichnung für die Ermordung der Juden im Nationalsozialismus.

Länge: 301 min.

Zeitzeugen.

D 2012, Interviewer: Teresa Schäfer, Daniel Baranowski, 301 Min

Kostenlos – Admission free!

Länge: 116 min.

Italien, 1997, R: Roberto Benigni mit Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Giorgio Cantarini, 116 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Der italienische Jude Guido erobert mit viel Romantik und noch mehr Humor das Herz seiner Frau.

Doch als die Nazis das Land kontrollieren, ist auch für die glückliche Familie, die inzwischen einen fünfjährigen Sohn hat, die gute Zeit vorbei.

Länge: 148 min.

DE/GB/PL/FR, 2002, R: Roman Polanski mit Adrien Brody, Wanja Mues, 148 Min, OV [Englisch]]

Kostenlos – Admission free!

Länge: 216 min.

F Aus, 2013, R: Claude Lanzmann, 216 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!
Für SHOAH filmte Claude Lanzmann 1975 in Rom mit Benjamin Murmelstein, dem einzigen überlebenden »Judenältesten« und letzten Vorsitzenden des Judenrats aus dem Ghetto Theresienstadt, verwendete diese Aufnahmen jedoch nie. Bis jetzt.

Länge: 269 min.

D 2013, Interviewer: Lennart Bohne, Daniel Baranowski, 269 Min

Pavel Taussig (*24. November 1933): „Es hatte keinen Sinn, nach dem Wiener Schnitzel zu lechzen, welches vor einem halben Jahr serviert wurde, sondern eher erinnerte man sich an die Scheibe Brot, die man eventuell verloren hatte oder die einen erwartet. Die Gegenwart war bestimmend. Die edlen Gefühle konnte man sich nicht leisten.“

Länge: 100 min.

DDR 1974, R: Frank Beyer mit Vlastimil Brodský, Erwin Geschonneck, Manuela Simon, Henry Hübchen, 100 Min,

Lügen sind so eine Sache – eigentlich verhasst, aber manchmal hilfreich. In „Jakob der Lügner“, der 1944 in einem Ghetto spielt, wird Jakob unfreiwillig zum Lügner und lässt so die Ghettobewohner endlich wieder Hoffnung schöpfen. Auch Mischa hofft nun, endlich wieder an die Zukunft denken zu können. Er möchte seine Freundin Rosa heiraten.

Länge: 59 min.

USA, 1945, R: George Stevens, 59 Min, OF (English)

Produziert und präsentiert als Beweis der Nürnberger Kriegsprozesse von Hermann Göring und zwanzig weitere Naziverbrecher.

Länge: 264 min.

F 2017, R: Claude Lanzmann, 264 Min, DF

Vier Schwestern
1. Der Hippokratische Eid
2. Zum lustigen Floh
3. Baluty
4. Arche Noah

Länge: 99 min.

USA, 1942, R: Ernst Lubitsch mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, 99 Min, OmU,

Kostenlos – Admission free!

Länge: 107 min.

HU, 2015, R: Laszlo Nemes mit Géza Röhrig, Molnár Levente, 107 Min, OmU

Kostenlos – Admission free!

Son of Saul spielt in Auschwitz im Jahr 1944: Saul (Géza Röhrig) muss dort einer furchtbaren Arbeit nachgehen: Ihm ist die Aufgabe übertragen worden, die Leichen seiner getöteten Mithäftlinge zu verbrennen.

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