Refugees Welcome Film Festival:  Premiere: The Boys Next Door

2017, R: Bobbie Fay Brandsen, 29 Min, OmeU;

Der schwarze Nazi [The black Nazi]

2016, R: Karl-Friedrich König, Tilman König mit Aloysius Itoka, Christian Weber, Bernd-Michael Baier, Judith Jacobs, Michael Specht, 85 Min, OmeU

The Boys Next Door 2017, R: Bobbie Fay Brandsen, 29 Min, OmeU

‘Startblok’ is a housing project where Dutch youngsters live together with refugees. Director Bobbie lives in a hallway with Motee from Syria, Meron from Eritrea and Salihou from Senegal. In this film, Bobbie examines how they can live together despite all the cultural differences. This is not always easy.


Der schwarze Nazi [The black Nazi] 2016, R: Karl-Friedrich König, Tilman König mit Aloysius Itoka, Christian Weber, Bernd-Michael Baier, Judith Jacobs, Michael Specht, 85 Min, OmeU

The idea of the story sounds absurd? Well it is. Partly, in any case, for there are actual examples of black men suddenly becoming followers of Neo-nazis in Germany. However, the film doesn't want to just retell reality, ridiculous exaggerations are also in store.

Just like in black comedy where the viewer's laughter gets stuck in their throat. The film therefore tells not only of swastikas mapped on onto an ECG machine but also of the everyday mistrustful looks a Black man in Germany inevitably receives.

Die Groteske “DER SCHWARZE NAZI” handelt vom Kongolesen Sikumoya. Vor Jahren kam er als politischer Flüchtling nach Deutschland und muss nun die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen, ansonsten droht die Ausweisung. Sikumoya ist Liebhaber der Werke von Goethe und Schiller und schätzt Deutschland als Hort der Kultur. Im Einbürgerungskurs, in der Familie seiner deutschen Freundin und im Alltag wird er mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert.

Sikumoya, dem Bildungsbürger, wirft man immer wieder fehlende Anpassung an “die deutsche Kultur” vor. Er reagiert darauf, indem er sich noch stärker an vorgeblich typisch deutscher Kultur orientiert: Eine Deutschlandfahne an der Wand, Thüringer Rostbratwurst zum Mittag und hartes Sprachtraining um seinen Akzent abzustreifen. Doch eine Nazikameradschaft aus der Nachbarschaft und die Schwiegermutter, die ihn nur als Gast in Deutschland akzeptiert, zermürben ihn bis zum Zusammenbruch. Sikumoya wird ins Krankenhaus eingeliefert. Im Koma geschieht die Metamorphose…

Autorenstatement: Wir wollten einen Film drehen, der die Zuschauer unterhält und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Mit den Stilmitteln der Groteske – in unserem Fall einer Mischung aus Umkehrung, Satire und Dokumentation – soll die Frage gestellt werden, was das “Deutsch sein” eigentlich ausmacht.

Trailer:

 

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