"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

FELLINI 100!

20.01.-18.02. Fellini 100! Geburtstags-Live-Konzert & alle Filme in OmeU [English Subtitles]

Lo sceicco bianco, I vitelloni, La Strada, Il bidone, Le notti di Cabiria, La dolce vita, 8½, Giulietta degli spiriti, I clowns, Roma, Amarcord, Ginger e Fred u.a.

HIGHLIGHT:
Sa. 25. Jan 19:30 Uhr
40 MUSICIANS
- FELLINI MUSIC IN CONCERT from Nino Rota

NINO ROTA Live - Babylon Sinfonie Orchester Berlin

40 MUSIKER - Dirigent Marcelo Falcão

Tickets: 30,- Euro (Online kein Aufpreis)

Musik aus Fellini's Filmen:

Lo sceicco bianco / I vitelloni / La Strada / La dolce vita / Boccaccio / 8½ / Giulietta degli spiriti / I clowns / Amacord / Prova d’orchestra

+ Extra Il Padrino [The Godfather / Der Pate] from Francis Ford Coppola

Unvergesslich ist Gelsominas (Giulietta Masina) fünftöniges Trompetensolo in „La Strada“ (1954). Fellini: „Dieser witzige und plumpe Clown, den ich Gelsomina genannt habe, der kann mich heute noch wahnsinnig melancholisch machen, wenn ich das Motiv seiner Trompete nur höre.“

Federico Fellini, der italienischste aller Regisseure und Ehren-Oscarpreisträger, wird am 20. Januar 100. Können Sie seinen ganz eigenen Sound hören und entstehen zugleich fellinische Bilder im Kopf? So wie Sergio Leone nicht ohne Ennio Morricone zu denken ist, wäre Fellini nicht Fellini ohne seinen Komponisten Nino Rota. Bilder und Musik verschmelzen zum rauschhaften Fellini-Universum, das die Weltkinematografie verändert hat.

Das Babylon feiert am 25. Januar um 19.30 Uhr mit seinem Babylon Orchester Berlin unter der Leitung von Marcelo Falcão den wichtigsten Filmemacher Italiens mit dem Geburtstagskonzert „Nino Rota live“. Das ist der Höhepunkt der alle Fellini-Filme umfassenden Retrospektive „Fellini 100!“. Alle Filme sind im Original mit englischen Untertiteln zu sehen.

Italien ist lautes, exzessives Theater. Jeder bekommt seinen Auftritt und hat Spaß dabei. Fellini schöpft aus der reichen Kultur Italiens und komponiert dazu zusammen mit Nino Rota barocke Opern. Das Babylon Orchester Berlin lässt diese wilde, skurrile und freche Musik live auferstehen, eine Melange aus Zirkus- und Varietémusik, italienischer Volksmusik und aus Adaptionen internationaler Kompositionen. Die Zuschauer werden danach in Fellinis Filme neue Elemente und Ebenen entdecken.

Die enge Künstlerpartnerschaft zwischen Federico Fellini (20.01.1920-31.10.1993) und Giovanni „Nino“ Rota (03.12.1911-10.04.1979) beginnt 1952 mit „Der weiße Scheich“ (Lo Sceicco Bianco) und endet 1978 mit „Orchesterprobe“ (Prova d’Orchestra), da Rota im Folgejahr einem Herzinfarkt erliegt. Fellinis-berühmte Werke aus diesem Vierteljahrhundert tragen Rotas musikalische Signatur und werden nun vom Babylon Orchester Berlin präsentiert. Vier Mal erhielt Fellini in dieser Zeit den Oscar als Bester fremdsprachiger Film („La Strada“, „Le Notti di Cabiria“, „8 ½“, „Amarcord“).

Skandal, internationaler Kino- und Kritikererfolg, Goldene Palme in Cannes – „La Dolce Vita“ (1960) mit Anita Ekberg und Marcello Mastroianni ist ein wahres Fest auf dem Vulkan. Durch die warme Sommernacht Roms rauschen die beiden im sportlichen Cabrio. Venusgleich badet sie in der Fontana di Trevi, er, der Frauenheld, zwischen Angst und Verzückung. Für die Exzesse der römischen High Society, für deren „süßes Leben“ variiert Nino Rota „Die Moritat von Mackie Messer“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill als Hauptthema. Zusätzlich mixt er Schlager, „Jingle Bells“ und den Einzug der Gladiatoren (Entrata dei Gladiatori) als ironischen Subtext.

Fellini über Nino Rota: „Ich sagte ihm für gewöhnlich, was in dem Film geschah, erklärte ihm, was für ein Gefühl ich wecken wollte, und in der Art, wie er reagierte, schien er etwas aus mir herauszuziehen, was schon lange in mir geschlummert hatte.“
Fellinis Opus magnum ist „8 ½“ (1963). Seine darin ausgelebte Lust an Selbstironie, Selbstzweifel, Männlichkeitstraum und künstlerischer Blockade beantwortet Rota musikalisch u.a. mit dem „Ritt der Walküren“ (Cavalcata Delle Walkirie) und dem eindrucksvollen Manege-Abschlussreigen „La Passerella Di Addio“, eines seiner berühmtesten Stücke. Auch für Fellinis persönlich letzten Auftritt spielte die Musik seines Freundes Nino Rota eine große Rolle: Fellinis Witwe Giulietta Masina wählte zum Begräbnis dessen Komposition „Improvviso dell‘ Angelo“ aus.

„Soundtrack für Filme“ und Kino aus Italien sind zwei Babylon-Schwerpunkte. Im vergangenen Jahr feierte das Babylon mit seinem neugegründeten Orchester und über 50 Live-Aufführungen große Erfolge, u.a. mit Ennio Morricone und einem großen Stummfilm-Repertoire. Das Babylon Orchester Berlin hat sich innerhalb eines Jahres zu einem wichtigen, neuen Klangkörper Berlins entwickelt.
Italienisches Kino gibt es sonntäglich mit der Reihe „CinemAperitivo“, jeden Herbst mit einer großen Retrospektive (z.B. Neorealismus, Commedia Italiana) und zum Jahresabschluss mit „Cinema Italia“.

Babylon Geschäftsführer Timothy Grossman: „Wenn man heute ermessen will, was Kino einmal war und bedeutete, dann muss man Fellini sehen. Das waren die goldenen Zeiten des Kinos.“

Länge: 108 min.

Italien 1954, R: Federico Fellini mit Anthony Quinn, Giulietta Masina, Richard Basehart, 108 Min, OmeU

Länge: 174 min.

Fellini 100! La dolce vita Italien 1960, R: Federico Fellini mit Marcello Mastroianni, Anita Ekberg, Anouk Aimée, 174 Min, OmeU

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