"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

3.-6.10.
Brecht in echt – Alle originalen Brechtfilme!

Jürgen Kuttner & Tom Kühnel Live: Premiere "Hofmeister"

 Das gab es noch nie. „Brecht in echt“ im Babylon zeigt vom 3. bis 6. Oktober alles, was Brecht selbst im Film realisiert oder initiiert hat. Das bekannte Regie-Team Jürgen Kuttner und Tom Kühnel katapultiert zur Eröffnung am 4. Oktober um 19.30 Uhr Brechts legendäre „Hofmeister“-Inszenierung von 1950 ins 21. Jahrhundert. Premiere auf der großen Kinoleinwand: Samuel Finzi und Kathleen Morgeneyer lassen live den originär stummen Film erklingen – „Brecht in echt“ anno 2019. Das ist so nur im Kino möglich.
 
„Brecht in echt“ – das sind die zahlreichen Theaterdokumentationen von „Mann ist Mann“ (1931), „Galileo“ (1947), „Urfaust“ (1952), „Die Gewehre der Frau Carrar“ (1953), „Mutter Courage und ihre Kinder“ (1961) und einiges mehr, darunter nie gezeigtes Stummfilmmaterial und Einzelbildschaltungen mit Live-Musik, private Filmaufnahmen, Ausschnitte aus Wochenschauen, Privataufnahmen und das berüchtigte Verhör vor dem House Committee on Un-American Activities. Ebenso Klassiker wie „Kuhle Wampe“ von Slatan Dudow (1932, Drehbuch: Brecht), sein einziger Hollywood-Film „Hangmen Also Die“ von Fritz Lang (1942, Drehbuch: Brecht), „Die Dreigroschenoper“ (1931, Exposé: Brecht, danach Rechtsstreit) und „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Alberto Cavalcanti (1955/1960)

Das Babylon als das kommunale Kino der Stadt Berlin begrüßt ausdrücklich das Förderprogramm zur Digitalisierung des nationalen Filmerbes. Auch wenn in den Förderbedingungen ein Kino- oder Festival-Auswertungskonzept explizit gefordert wird, besteht genau hier aus unserer Sicht noch großer Handlungsbedarf. Das Babylon startet nun nach zahlreichen Bemühungen mit der bedeutendsten Theaterfigur für Berlin: Bertolt Brecht - und sein gesamtes filmisches Erbe, digitalisiert von der Akademie der Künste und der Deutschen Kinemathek. Kommen Sie ins Babylon und erleben gemeinschaftlich und authentisch, wie Brecht die Theaterwelt revolutionierte. Damit will das Babylon unser kulturelles Erbe und unsere Geschichte, insbesondere die von Berlin, lebendig halten.

Wir danken der Akademie der Künste, dem Literaturforum im Brecht-Haus, dem Suhrkamp Verlag und der Deutschen Kinemathek für Ihre Kooperation.
Da ganze Programm in Kürze

Länge: 110 min.

[The Threepenny Opera] D 1931, R: Georg Wilhelm Pabst mit Rudolf Forster, Reinhold Schünzel, Fritz Rasp, Lotte Lenja, Ernst Busch, 110 Min, OmeU

Länge: 93 min.

AT 1955/60, R: Alberto Cavalcanti mit Curt Bois, Heinz Engelmann, Maria Emo, 93 Min

Länge: 95 min.

DDR 1957, R: Max Jaap, Theaterregie: Manfred Wekwerth nach einer Inszenierung von Bertolt Brecht mit Erwin Geschonneck, Sabine Thalbach, Ekkehard Schall, 95 Min

Länge: 66 min.

D 1931, Inszenierung von Bertolt Brecht mit Peter Lorre, Paul Bildt, Theo Lingen, 24 Min; Galileo. Inszenierung am Coronet Theater Hollywood (Beverly Hills) 1947, Theaterregie: Joseph Losey mit Charles Laughton, Hugo Haas, Frances Heflin, 42 Min; insges. 66 Min – mit Einführung und Kommentaren von B. K. Tragelehn

Länge: 70 min.

Jürgen Kuttner & Tom Kühnel Live: Premiere "Hofmeister" , 1950/2019, R: Brecht, Jürgen Kuttner, Tom Kühnel mit Samuel Finzi und Kathleen Morgeneyer.

Länge: 80 min.

D 1932, R: Slatan Dudow mit Ernst Busch, Hertha Thiele, Marta Husemann, 80 Min

Länge: 150 min.

DDR 1961, R: Manfred Wekwerth, Peter Palitzsch mit Helene Weigel, Ekkehard Schall, Heinz Schubert, 150 Min

Länge: 76 min.

DDR 1952/1953, Die Mutter + Urfaust, 15 Min; Don Juan + Urfaust, 12 Min; Puntila + Urfaust, 12 Min; Urfaust, 12 Min; Mutter Courage und ihre Kinder + Herr Puntila und sein Knecht Matti, 25 Min insgesamt 76 Min - live begleitet am Klavier von Anna Vavilkina.

Länge: 174 min.

DDR 1957, R: Erich Engel, 174 Min. Direktübertragung des Deutschen Fernsehfunks DFF von “Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht aus dem Berliner Ensemble.

Länge: 159 min.

BRD 1961, R: Egon Monk mit Ernst Schröder, Hartmut Reck, Angelika Hurwicz, 155 Min; Vorfilm: Galileo - Requisiten und Kostüme, USA 1947, R: Ruth Berlau, 4 Min

Länge: 147 min.

DDR 1958, R: Harry Bremer, Theaterregie: Manfred Wekwerth mit Helene Weigel, Fred Düren, Norbert Christian, 147 Min

Länge: 100 min.

Brecht als Filmemacher – Vortrag von Martin Brady, anschließend Gespräch, moderiert von Knut Elstermann. – Eintritt: 5 Euro.

Länge: 69 min.

DDR 1949, 11 Min; Mutter Courage DDR 1951, 7 Min; Amateuraufnahmen Der kaukasische Kreidekreis, Mutter Courage und ihre Kinder DDR 1950-1959, 35 Min; Amateuraufnahmen Mutter Courage und ihre Kinder DDR 1952, 14 Min; Amateuraufnahmen Urfaust DDR 1952-1953, 2 Min - Mit Einführungen und Kommentaren von Autor Holger Teschke

Länge: 106 min.

BRD 1969, R: Volker Schlöndorff mit Rainer Werner Fassbinder, Margarethe von Trotta, Hanna Schygulla, 106 Min, OmeU – Im Anschluss am 05.10. Gespräch mit Regisseur Volker Schlöndorff und Knut Elstermann.

Länge: 46 min.

Bertolt Brecht vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe DDR 1947, 5 Min; DEFA-Wochenschau „Der Augenzeuge“ über Brecht DDR 1949-1957/1968, 13 Min; Am Klavier live begleitet von Anna Vavilkina: Einzelbildschaltungen Herr Puntila und sein Knecht Matti DDR 1949, 14 Min; Biberpelz und Roter Hahn DDR 1951, 14 Min Bertolt Brecht vor dem Komitee für unamerikanische Umtriebe (HUAC) DDR 1947 - unveröffentlichte Fassung!

Länge: 61 min.

Gastspiel Berliner Ensemble London 1956, 14 Min; Mysterien eines Friseursalons D 1922, R: Erich Engel, Bertolt Brecht mit Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Blandine Ebinger, 32 Min – live an der Kinoorgel: Anna Vavilkina, Eintritt gratis

Länge: 130 min.

[Auch Henker sterben] USA 1943, R: Fritz Lang mit Brian Donlevy, Walter Brennan, Anna Lee, 130 Min, OmU (engl.)

Länge: 85 min.

DDR 1950-1959, 6 Min; Die Mutter – Outtakes diverse, DDR 1958, 21 Min, 4 Min, 2 Min, 8 Min; Die Mutter – Dokumentaraufnahmen DDR 1950-1959, 2 Min; Die Mutter - Footage für Filmprojekt DDR 1950-1958, 1.30 Min; Die Mutter - Fabel DDR 1958, 4 Min; Syberberg filmt Brecht: Don Juan + Urfaust, 12 Min; Puntila + Urfaust, 12 Min; Urfaust, 12 Min - Mit Einführungen und Kommentaren von Autor Holger Teschke

Länge: 120 min.

Brecht in echt: Dreigroschenoper BRD 1962, R: Wolfgang Staudte mit Curd Jürgens, Hildegard Knef, Gert Fröbe, Lino Ventura, Walter Giller, Sammy Davis Jr., 120 Min

Länge: 68 min.

DDR 1953, R: Egon Monk mit Helene Weigel, Ekkehard Schall, Erwin Geschonneck, 52 Min; Kurzfilme: Amateuraufnahmen Die Gewehre der Frau Carrar + Hirse für die Achte, DDR 1952, 14 Min; Behind The Scenes - Fernsehproduktion „Die Gewehre der Frau Carrar“ DDR 1952, 2 Min "Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen." Filmaufzeichnung der Inszenierung des Berliner Ensembles von 1953, Inszenierung: Bertolt Brecht. - mit Anna Vavilkina live am Klavier 

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