"They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck,and Hitler is going to end up as a piece of cheese."

 

 

Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927) von Walter Ruttmann Live Babylon Orchester Berlin unter Leitung von Marcelo Falcão, ohne Dialog/No dialog!

D 1927, R: Walther Ruttmann, 63 Min. Eintritt 20,- Euro

Ein Tagesablauf im Leben Berlins, gefilmt Ende der 1920er Jahre. Ein Kaleidoskop von Eindrücken, die ein lebendiges Bild der Viermillionen-Metropole vermitteln: von der ersten Morgendämmerung, wenn die ersten Pendlerzüge einlaufen bis in die späte Nacht, wenn sich die Lichtreklamen der Kinos und Tanzpaläste auf dem regennassen Asphalt spiegeln. Hektik und Beschaulichkeit, Armut und Reichtum, Angestellte, Flaneure, und immer wieder Busse, Straßenbahnen, Lastwagen, U-Bahnen, Züge, Autos, Fahrräder, Fußgängerströme als Pulsgeber des groß-städtischen Rhythmus: Walter Ruttmanns Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise in die roaring twenties von Berlin.

 

Marcelo Falcão (Rio de Janeiro, geb. 1983) ist Orchesterdirigent, Komponist und Musikwissenschaftler. In Brasilien studierte er zunächst Komposition und Kontrabass. Er erhielt seinen Bachelorabschluss in Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität und studierte Orchesterdirigieren bei Alexander Gelovani in Berlin. Anschließend studierte er zeitgenössische Musik am Conservatorio della Svizzera Italiana bei Arturo Tamayo. Am Royal College of Music and Drama in Großbritannien schloss er sein Masterstudium im Orchesterdirigieren mit Merit ab.
Er nahm an Meisterklassen bei Kenneth Kiesler, Colin Metters sowie Douglas Bostock teil und dirigierte dabei das Russian National Orchestra, das St. Petersburg Jugendorchester, das Divertimento Ensemble und die Argovia Philharmonic.
Als Gastdirigent leitete er 2012 das Georgian National Philharmonic Orchester in Tbilisi, Georgien. In Berlin assistierte er Kristiina Poska und Catherine Larsen-Maguire. Im Jahr 2014 dirigierte er Stummfilmaufführungen von Berlin – Die Sinfonie der Großstadt in Brasilien im Rahmen des Deutsch-brasilianischen Jahres. Während seiner Studienzeit in Wales assistierte er dem Dirigenten David Jones bei Mozarts Die Hochzeit des Figaros und Carlo Rizzi bei Verdis Falstaff.
Er bearbeitete und veröffentlichte mit Hans Brandner Nosferatu: fantastisch-romantische Suite für Orchester von Hans Erdmann, verlegt von Ries & Erler.
Er ist musikalischer Leiter des Ensembles Tonspur (www.ensemble-tonspur.com)

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