[Sayat Nova] UdSSR 1969, R: Sergej Parajanov, 73 Min

Sergej Paradschanow erschuf ein filmisches Porträt des armenischen Musikers Sayat Nova aus dem 18. Jahrhundert. Fast einem mittelalterlichen Stundenbuch gleich schildert er die Lebensstationen mit Hilfe von acht surrealistischen “lebenden Tafelgemälden”, durch die er tief in die christlich-orientalische Kultur Armeniens eindringt. Dabei verknüpft der Regisseur, Musik und Malerei, mittelalterliche Ikonen und Folklore zu einem bezaubernden, surrealistischen Bilder- und Klangteppich. 

Sayat Nova arbeitete im 18. Jahrhundert am Hof des Königs Herode II. Nach seinem Verstoß zog er als fahrender Sänger durch die Lande, bis er ermordet und zum Märtyrer wurde.

Sergej Paradschanow zeigt in liebevoll-ironischen Tableaus Stationen aus dem Leben des Poeten: Das Aufwachsen inmitten von Büchern, die erste Liebe, die Zeit am Hof. Dabei strebt er an, ins poetische Universum des Dichters einzudringen, es gleichsam mit seinem eigenen zu verschmelzen.

A breathtaking fusion of poetry, ethnography, and cinema, Sergei Parajanov’s masterwork overflows with unforgettable images and sounds. In a series of tableaux that blend the tactile with the abstract, The Color of Pomegranates revives the splendors of Armenian culture through the story of the eighteenth-century troubadour Sayat-Nova.
(source: Criterion)

“Watching The Colour of Pomegranates is like opening a door and walking into another dimension, where time has stopped and beauty has been unleashed.” (Martin Scorsese)
 

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