F 1963, R: Jean-Luc Godard mit Mireille Darc, Jean Yanne, Jean-Pierre Kalfon, 105 Min, OmeU

Corinne und Roland, ein reiches Pariser Ehepaar, müssen zur Testamentanhörung von Corinnes Vater, die ihnen noch mehr Wohlstand verspricht, in die Provinz fahren. Ihr vermeintlich idyllischer Wochenendausflug verwandelt sich in einen unendlichen Alptraum von Staus, Revolution, Kannibalismus und Mord. Die französische, bürgerliche Gesellschaft bricht unter der Last ihres Dauer-Konsums zusammen. „Weekend ist eine abrechnende Collage mit nahezu allem, was gesellschaftlich, politisch, kulturell und philosophisch Ende der 60er von Belang war.

Der Film ist nicht nur ein Angriff auf die vom linken Godard verhasste Bourgeoisie, sondern ein allumfassender Rundumschlag: Eine Gruppe rebellischer Hippies stellt sich als praktizierende Kannibalen heraus, fiktive Figuren, die an Lewis Carroll-Charaktere erinnern, werden verbrannt. Es gibt offenbar nichts mehr, das von Beständigkeit und Interesse ist.“ (moviepilot.de)

ENGL

A supposedly idyllic weekend trip to the countryside turns into a never-ending nightmare of traffic jams, revolution, cannibalism and murder as French bourgeois society starts to collapse under the weight of its own consumer preoccupations. “Upon leaving ‘civilized society’, however, they find a country landscape savaged by traffic jams, bloody accidents, and constant violence. The satirical element of the movie is at its best here” (popmatters.com) “call it sublimely contemptuous rage against consumerism, against a way of life that draws its values from advertising and current movies (including and especially Hollywood)” (newyorker.com)

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